bayern-depesche.de

Freigegeben in Wirtschaft

Betriebsrentenstärkungsgesetz soll die Massenakzeptanz der betrieblichen Altersversorgung erhöhen

DG-Gruppe AG: Josef Bader (DGbAV) will mit Rundumberatung zur betrieblichen Altersvorsorge punkten

Montag, 03 September 2018 23:29 geschrieben von 
Betriebsrenten-Profi Josef Bader setzt auf die DGbAV Betriebsrenten-Profi Josef Bader setzt auf die DGbAV Quelle: BAYERN DEPESCHE

Wemding – Die „betriebliche Altersvorsorge“ (bAV) gilt angesichts der Altersarmut, die vielen zukünftigen Rentnern droht, als zweites Standbein der Altersabsicherung. Beim System der Betriebsrenten wird während des Arbeitslebens Geld angespart, um später neben der gesetzlichen Rente eine lebenslange Zusatzrente zu bekommen. Der Arbeitnehmer kann sich das angesparte Geld zu Rentenbeginn aber auch teilweise oder ganz auszahlen lassen. Das hängt vom sogenannten Durchführungsweg und dem Abschlussdatum des bAV-Vertrages ab. In der Regel überweist der Arbeitgeber monatlich einen bestimmten Geldbetrag im Rahmen eines Altersvorsorge-Vertrages. Wenn ein Arbeitnehmer dann seine Lohnabrechnung erhält, ist der für die bAV vorgesehene Betrag wie die Steuern und die Abgaben zur Sozialversicherung bereits abgezogen. Der Betrieb kann die Sparbeiträge auch selbst übernehmen, um die Mitarbeiterbindung an das Unternehmen zu erhöhen oder um attraktiver für neue Mitarbeiter zu werden. Hierbei zahlt der Arbeitgeber vergleichbar der vermögenswirksamen Leistung zusätzlich zum Lohn einen Betrag für den bAV-Vertrag. Als Durchführungswege kommen die Pensionskasse, ein Pensionsfonds oder eine Direktversicherung in Frage.

„Haben Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf betriebliche Altersvorsorge?“ Diese Frage beantwortet der Bundesverband der Verbraucherzentrale mit einem einfachen Ja, sofern ein gültiger Tarifvertrag diesen Rechtsanspruch nicht ausdrücklich ausschließt.  Die Verbraucherschützer konkretisieren: „Ansonsten haben Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch, aus eigenen Mitteln (Entgeltumwandlung) im Rahmen der bAV zu sparen. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, Arbeitnehmern mindestens einen der sogenannten Durchführungswege zur Entgeltumwandlung zu eröffnen. Arbeitnehmer können allerdings weder einen bestimmter Variante noch einen speziellen Anbieter verlangen. Falls der Betrieb den Arbeitnehmern aber weder Pensionsfonds noch Pensionskasse anbietet, haben sie das Recht auf eine Direktversicherung. Ein Anspruch auf einen Zuschuss des Arbeitgebers zur bAV besteht allerdings nicht. Möglicherweise sieht jedoch ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung eine solche Zahlung des Betriebs vor. Falls nicht, handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers.“

Mit steuerrechtlichen Verbesserungen im neuen Betriebsrentenstärkungsgesetz will die Bundesregierung die Massenakzeptanz der betrieblichen Altersversorgung erhöhen und zusätzliche Anreize zum Abschluss eines bAV-Vertrages geben. Ziel des seit dem 1. Januar 2018 in Kraft getretenen Betriebsrentenstärkungsgesetzes ist eine möglichst breite Abdeckung der bAV und damit ein höheres Versorgungsniveau, als es die gesetzliche Rente bieten kann. Das Internet-Portal „Haufe“ befasst sich in einem Beitrag mit dem steuerfreien Höchstbetrag für betriebliche Altersversorgung und führt unter anderem aus: „Der steuerfreie Höchstbetrag für Beiträge des Arbeitgebers aus dem ersten Dienstverhältnis an eine Pensionskasse, einen Pensionsfonds oder eine Direktversicherung zum Aufbau einer kapitalgedeckten betrieblichen Altersversorgung steigt von vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze West in der allgemeinen Rentenversicherung auf acht Prozent (§ 3 Nr. 63 Satz 1 EStG). 2018 beträgt der steuerfreie Höchstbetrag damit 6.240 Euro. Der zusätzliche Höchstbetrag von 1.800 Euro wird abgeschafft. Der sozialversicherungsfreie Höchstbetrag bleibt bei vier Prozent.“Beim Höchstbetrag handele es sich um einen Jahresbetrag, der bei einem Arbeitgeberwechsel erneut in Anspruch genommen werde. Voraussetzung für die Steuerfreiheit sei weiterhin, dass die Auszahlung der zugesagten Alters-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenversorgungsleistungen in Form einer lebenslangen Rente oder eines Auszahlungsplans mit lebenslanger Teilkapitalverrentung erfolge.

Damit Arbeitgeber die neuen gesetzgeberischen Möglichkeiten und Vorgaben optimal nutzen können, sind sie auf eine versierte Beratung über die fünf Betriebsrenten-Modelle Direktzusage, Unterstützungskasse, Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds angewiesen. Hier bietet die Deutsche Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung Beratung und Betreuung mbH (DGbAV) ihre Beratungsdienste an und unterstützt Firmen bei der Einführung und Handhabung der betrieblichen Altersversorgung. Seitens der DGbAV heißt es: „Durch Vorträge und individuelle Beratungsgespräche legen wir allen Beteiligten dar, wo die Potenziale von bAV, Entgeltumwandlung und neuen gesetzlichen Bestimmungen wie z.B. der Portabilität von Versorgungsansprüchen liegen. Eine große Anzahl zertifizierter bAV-Spezialisten der DGbAV gewährleistet deutschlandweit die nötige Personalstärke für die Einzelberatung und ermöglicht eine reibungslose sowie kompakte Einrichtungsphase – gerade auch bei großen Unternehmen.“

Die DGbAV Beratung und Betreuung mbH unter ihrem Geschäftsführer Josef Bader arbeitet nach eigenem Bekunden als Versicherungsvertreterin für mehrere Versicherungsunternehmen mit Erlaubnispflicht nach § 34 d Abs. 1 GewO in Form einer Mehrfachagentur, wobei sie für keines davon ausschließlich tätig ist und damit in ihrer Angebotsgestaltung ganz kundenindividuell agieren kann. Weder ist das im bayerischen Wemding ansässige Unternehmen zu mehr als zehn Prozent an den Stimmrechten oder dem Kapital eines Versicherungsunternehmens beteiligt noch ist ein Versicherungsunternehmen zu mehr als zehn Prozent an der DGbAV Beratung und Betreuung mbH beteiligt.

Auf diese Feststellung legt Betriebsrenten-Experte Bader großen Wert, der sein Unternehmen als unabhängiges Kompetenzzentrum für alle an den betrieblichen Versorgungssystemen beteiligten Personen und Firmen sieht. Weil zwischen den betrieblichen Altersversorgungsmodellen arbeitsrechtliche, steuerrechtliche und betriebswirtschaftliche Unterschiede bestehen, wendet er sich mit seinen Informationsangeboten auch an Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Rechtsanwälte, Finanzdienstleister und Makler. Die DGbAV hilft Arbeitgebern bei Fragen der Entgeltumwandlung und der liquiditätsfreundlichen Auslagerung von Versorgungsverpflichtungen. Dabei versichert man, die Spezifika der Durchführungswege Pensionsfonds, Pensionskasse, Direktversicherung, Unterstützungskasse und Pensionszusage sowie alternativ der Zeitwertkonten im Blick zu haben. Zudem verspricht die DGbAV, die betrieblichen Versorgungssysteme auf neue EU-Richtlinien, die internationale Rechnungslegung und nationale Gesetzesänderungen rechtssicher abzuklopfen.

Josef Bader ist auch Geschäftsführer der DG-Gruppe Beratung und Betreuung GmbH sowie Vorstand der DG-Gruppe AG. Letztere wurde als Finanzdienstleistungs-Holding im Jahr 2003 gegründet, ist im Freiverkehr der Hamburger Börse notiert und bietet zusätzliche Beratungsleistungen zur Vergütungsoptimierung an. Zu diesem Zweck hat sie eigens eine DG-Clearingstelle und eine DG-Akademie eingerichtet.

Letzte Änderung am Dienstag, 04 September 2018 23:47
Artikel bewerten
(6 Stimmen)
Angela Prokoph-Schmitt

Angela Prokoph-Schmitt (Jahrgang 1968) ist eine leidenschaftliche Demokratin und im südhessischen Darmstadt aufgewachsen.

Sie ist Mitglied der CSU (Bayern) und der CDU (Hessen). Seit Juni 2017 führt sie auch die Redaktion von BAYERN DEPESCHE.

Webseite: https://www.bayern-depesche.de/show/author/54-angela-prokoph-schmitt.html
Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten

TEAM