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Auftragseingänge stiegen um 5,8 Prozent, Umsätze um 10,1 Prozent

Bayerische Industrie legte starken Jahresauftakt mit hohen Umsatzsteigerungen hin

Dienstag, 14 März 2017 00:32 geschrieben von  Anna-Lena Eggert

München - Das verarbeitende Gewerbe Bayerns konnte im Januar 2017 gegenüber dem Vorjahresmonat einen satten Umsatzzuwachs von 10,1 Prozent auf rund 25,6 Milliarden Euro verbuchen. Diese Zahlen beziehen sich auf Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten.

Nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Statistik nahmen die Auslandsumsätze im gleichen Zeitraum um 8,9 Prozent auf rund 13,8 Milliarden Euro zu. Die Exportquote lag damit bei 53,9 Prozent. Die Umsätze mit Ländern der Euro-Zone stiegen um 12,8 Prozent und ihr Anteil am Gesamtumsatz betrug 20,6 Prozent.

Die Nachfrage nach Gütern des verarbeitenden Gewerbes, das auch den Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden umfasst, stieg im Januar 2017 gegenüber dem Vorjahresmonat preisbereinigt um 5,8 Prozent. Die Bestelleingänge aus dem Inland legten um 8,4 Prozent, die aus dem Ausland um 4,4 Prozent zu.

Die Mitarbeiterzahl dieser Gewerbesparte lag Ende Januar 2017 mit 1,154 Millionen Beschäftigten etwa 1,5 Prozent über dem Vorjahresstand.

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