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Wemding – Die „betriebliche Altersvorsorge“ (bAV) gilt angesichts der Altersarmut, die vielen zukünftigen Rentnern droht, als zweites Standbein der Altersabsicherung. Beim System der Betriebsrenten wird während des Arbeitslebens Geld angespart, um später neben der gesetzlichen Rente eine lebenslange Zusatzrente zu bekommen. Der Arbeitnehmer kann sich das angesparte Geld zu Rentenbeginn aber auch teilweise oder ganz auszahlen lassen. Das hängt vom sogenannten Durchführungsweg und dem Abschlussdatum des bAV-Vertrages ab. In der Regel überweist der Arbeitgeber monatlich einen bestimmten Geldbetrag im Rahmen eines Altersvorsorge-Vertrages. Wenn ein Arbeitnehmer dann seine Lohnabrechnung erhält, ist der für die bAV vorgesehene Betrag wie die Steuern und die Abgaben zur Sozialversicherung bereits abgezogen. Der Betrieb kann die Sparbeiträge auch selbst übernehmen, um die Mitarbeiterbindung an das Unternehmen zu erhöhen oder um attraktiver für neue Mitarbeiter zu werden. Hierbei zahlt der Arbeitgeber vergleichbar der vermögenswirksamen Leistung zusätzlich zum Lohn einen Betrag für den bAV-Vertrag. Als Durchführungswege kommen die Pensionskasse, ein Pensionsfonds oder eine Direktversicherung in Frage.

Wemding – Josef Bader (DG-Gruppe AG) hat gut Lachen! Fast 30 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland verlassen sich zur Altersabsicherung auf die gesetzliche Rente, obwohl diese mittelfristig deutlich sinken und große Altersarmut produzieren wird. Das hat nichts mit Panikmache, sondern einfacher Mathematik zu tun: Immer weniger Erwerbstätige müssen in Zukunft immer mehr Rentner finanzieren. Um den gewohnten Lebensstandard im Alter zu sichern, wird zusätzliche Vorsorge enorm wichtig. Immer mehr Deutsche setzen deswegen auf die betriebliche Altersvorsorge (bAV), um die fast unvermeidlichen Lücken bei der gesetzlichen Rente zu verkleinern. Durch Aktivwerden ihres Arbeitgebers, durch Eigeninitiative oder aufgrund von Tarifverträgen haben mehr als 18 Millionen Beschäftigte Ansprüche auf eine bAV-Rente.

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