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Nürnberg/Fürth - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat eine intensivere Videoüberwachung an vielen Kriminalitätsbrennpunkten und öffentlichen Plätzen angekündigt, um die Polizei bei der Fahndung nach Taschendieben und der Aufklärung von Terrorakten zu unterstützen. Die Überwachungsmaßnahmen sollen zudem das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung stärken und potenzielle Täter abschrecken.

Wien – Der Wiener Vizebürgermeister Johann Gudenus (FPÖ) fordert aufgrund der Häufung von Schmierereien und Vandalismus eine Videoüberwachung des jüdischen Teils des Zentralfriedhofs. Nach einem gemeinsamen Besuch der Begräbnisstätten mit FPÖ-Nationalrat David Lasar erklärte Gudenus: „Antisemitismus, Schmierereien oder hässliche Parolen – von wem auch immer – haben bei uns nichts zu suchen.“ Als Vizebürgermeister sei er auch „für die Interessen der jüdischen Mitbürger gerne Ansprechpartner“, betonte der freiheitliche Politiker. Darüber hinaus will sich Gudenus im Wiener Gemeinderat für eine rasche Sanierung des jüdischen Friedhofs in Währing einsetzen, der aufgrund seiner Baufälligkeit derzeit nur eingeschränkt betreten werden kann.

München - Die Gewalt gegen Polizeibeamte ist in den letzten Jahren deutschlandweit deutlich gestiegen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat deshalb den von der Bundesregierung beschlossenen Gesetzentwurf zu Strafverschärfungen bei Gewalt gegen Polizisten und Einsatzkräfte begrüßt und erklärt: „Wir müssen unbedingt diejenigen besser schützen, die tagtäglich für unsere Sicherheit ihren Kopf hinhalten.“

Nürnberg - Im beliebten Nürnberger Naherholungsgebiet an der Wöhrder Wiese entlang der Pegnitz steigt die Zahl sexueller Übergriffe auf Joggerinnen und Spaziergängerinnen immer weiter. Mitte September meldete die Polizei: „Erneut fiel eine Spaziergängerin in der Nähe des Wöhrder Sees einem unbekannten Fahrradfahrer zum Opfer. Der Mann berührte die Frau unsittlich am Gesäß und verschwand dann in der Dunkelheit.“

München - Wie Münchens Polizeipräsident Hubertus Andrä am Donnerstag mitteilte, haben die 6.000 Polizisten seines Dienstbereiches im letzten Jahr ungefähr 500.000 Überstunden geleistet. Andrä begründet das mit den außergewöhnlichen Sicherheitsmaßnahmen vor und während des G7-Gipfels in Bayern und den vielen Asylbewerbern, die im letzten Jahr in München ankamen. Im Jahr 2016 werde die Terrorabwehr eine noch größere Herausforderung als im vergangenen Jahr sein, so Andrä. Der Polizeipräsident hält München trotz der hohen Anforderungen für die sicherste Millionenstadt Deutschlands.

Redaktion