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Wolfsburg - Jahrelang war Martin Winterkorn der Herrscher aller VW-Reusen. Er strich bis zu 18 Millionen Jahresgehalt ein, regierte wie ein Alleinherrscher, galt als unantastbar, unfehlbar, unverzichtbar. Selbst die Politik kuschte, insbesondere Alexander Dobrindt und Konsorten.

Berlin - Wenn sich Angela Merkel bereits bei ihrer Wiederwahl schon schwertat, so beschleunigte sich ihr Niedergang in den ersten zwei Wochen nach ihrer Inthronisation. Doch der Besuch in den USA hat den freien Fall nun für alle sichtbar eingeläutet. Nicht nur die internationale Presse geht hart mit ihr ins Gericht. Der Verlust an Reputation, Einfluss und Respekt ist offenkundig.

München - Die Deutsche Finance Group investiert über einen institutionellen Zielfonds in den Aufbau eines Tankstellenportfolios in den USA. Die Investmentstrategie zielt auf den Erwerb eines Portfolios von bis zu 500 Tankstellen mit Convenience Store an ausgewählten Standorten in den USA ab. Durch die Optimierung der Shopflächen, Steigerung der Effizienz und Einbindung in eine leistungsfähige Organisation wird die Rentabilität des Gesamtportfolios signifikant gesteigert. „Der in diesem Segment in den USA stark fragmentierte Markt sorgt derzeit für ausgezeichnete Ankaufsbedingungen.“ so Symon Hardy Godl, Geschäftsführer der Deutsche Finance Asset Management.

München - Im Februar 2016 hatte die Freie-Wähler-Fraktion einen Antrag mit dem Titel „Volksbefragung zu Freihandelsabkommen – Keine Zustimmung Bayerns im Bundesrat zu TTIP, CETA und TISA ohne Zustimmung der bayerischen Bevölkerung“ in den Bayerischen Landtag eingebracht, der aber mehrheitlich abgelehnt wurde. In der Antragsbegründung hieß es: „Befürchtet werden unter anderem eine Aufweichung unserer Standards in den Bereichen Umwelt, Soziales, Verbraucherschutz, Kultur, Bildung, Gesundheit und Datenschutz, aber auch ein neuer Liberalisierungsdruck im Bereich öffentlicher Dienstleistungen wie der Trinkwasserversorgung.“

Budapest – Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat erstmals Details aus seinem Telefonat mit dem designierten US-Präsidenten Donald Trump verraten. „Donald Trump hat deutlich gemacht, dass er viel von Ungarn hält“, so Orbán in einem Interview mit der Wirtschaftszeitschrift „Világgazdaság“. Er gehe davon aus, dass „Ungarns Position sich deutlich verbessert hat“, erklärte der ungarische Premier.

New York/Moskau – Der russische Politikwissenschaftler und Geopolitik-Experte Alexander Dugin hat sich hocherfreut über den Wahlsieg Donald Trumps bei den US-Präsidentschaftswahlen gezeigt. „Für uns ist das eine wahre Freude, ein Glücksgefühl“, so Dugin gegenüber dem „Wall Street Journal“. Der frühere Professor an der Moskauer Lomonossow-Universität, der als einer der internationalen Chefideologen der „Neuen Rechten“ gilt, fügte hinzu: „Wir betrachten Trump als den amerikanischen Putin.“

Washington/Paris - Führende Vertreter rechtspopulistischer Parteien wie die Französin Marine Le Pen (Front National) und der Niederländer Geert Wilders (PVV) gehörten zu den ersten Gratulanten Donald Trumps, der frühere UKIP-Chef und Brexit-Macher Nigel Farage stattete dem künftigen US-Präsidenten am vergangenen Wochenende sogar als erster ausländischer Politiker einen Besuch ab. Nun verkündete Marine Le Pens Nichte, die junge Nationalratsabgeordnete Marion Maréchal-Le Pen, auf Twitter, dass der Front National eine Einladung zur Zusammenarbeit von Trump-Berater Stephen Bannon erhalten habe.

Sonntag, 13 November 2016 16:52

Breitbart will nach Europa expandieren

in Medien

Los Angeles – Nach dem Wahlsieg Donald Trumps bei den US-Präsidentschaftswahlen zeichnet sich immer deutlicher ab, dass der konservative Mediendienst Breitbart, der zu den wichtigsten publizistischen Stützen des Republikaners im Wahlkampf zählte, nach Europa expandieren will. Breitbart-Chef Stephen Bannon führte zuletzt das Wahlkampfteam Trumps und zeichnet maßgeblich verantwortlich für dessen erfolgreiche Kampagne in den sozialen Medien.

San Francisco – Die US-amerikanische Luxushotelkette Hyatt wurde zum zweiten Mal in Folge von dem in San Francisco ansässigen Forschungs- und Beratungsinstitut „Great Place to Work“ auf die Liste der 100 besten Arbeitgeber Europas gesetzt. Mit dem Ranking „Europe’s Best Multinational Workplaces 2016“ zeichnet „Great Place to Work“ internationale Unternehmen aus, die attraktive Arbeitsbedingungen bieten und einen vernünftigen Umgang mit ihren Mitarbeitern pflegen. Als Voraussetzung müssen sie davor in mindestens drei Ländern Europas unter den besten Arbeitgebern gelistet worden sein. In der diesjährigen Rangliste kamen die Hyatt Hotels & Resorts in Deutschland auf Platz drei, in Großbritannien auf Platz sechs und in Frankreich auf den 16. Platz.

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