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Augsburg - In den Abendstunden des 8. April hielten sich mehrere junge Männer aus dem Landkreis Ansbach in der Augsburger Innenstadt auf, um dort einen Junggesellenabschied zu feiern. Am 9. April gegen 1.30 Uhr nachts wurden sie im Bereich des Moritzplatzes von vier Fremden angesprochen und provoziert. Nach einem kurzen Wortwechsel schlug einer der Unbekannten einem 25-Jährigen unvermittelt mit der Faust ins Gesicht, so dass dieser umfiel. Auch als das Opfer schon am Boden lag, schlug der Angreifer weiter auf den 25-Jährigen ein und versetzte ihm nach Zeugenaussagen auch Fußtritte gegen den Kopf. Als ein Freund dem Verletzten zu Hilfe kommen wollte, wurde er aus der Gruppe mehrfach mit einer Metallkette geschlagen und am Rücken verletzt.

Wien - Vor dem Landesgericht Wien mussten sich neun irakische Asylbewerber wegen gemeinschaftlicher Vergewaltigung einer deutschen Lehrerin verantworten. Acht der Angeklagten wurden am Donnerstag zu Haftstrafen zwischen neun und dreizehn Jahren verurteilt. Das Opfer bekam zudem ein Schmerzensgeld von 25.000 Euro zugesprochen. Der neunte Beschuldigte wurde wegen Mangels an Beweisen freigesprochen.

München - Das bayerische Innenministerium hat dieser Tage den neuen Internetauftritt der Landespolizei freigeschaltet. Unter www.polizei.bayern.de ist eine Vielzahl von Informationen zur Arbeit der Polizei abrufbar. Zum Angebot gehören beispielsweise aktuelle Fahndungsaufrufe, Tipps zum Schutz vor Verbrechern und Informationen zur Nachwuchswerbekampagne der bayerischen Polizei „Mit Sicherheit anders“.

Frankfurt am Main – Wer mit einem Android-Smartphone telefoniert, hat eingewilligt, dass die Metadaten aller seiner Gespräche aufgezeichnet und ausgewertet werden. Auf diesen Passus in der aktuellen Datenschutzerklärung des US-Internetunternehmens Google wies in dieser Woche die Nationale Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit e.V. (NIFIS) hin, die den Datenschutztext von Google gemeinsam mit dem Information Security Forum des Diplomatic Council analysiert hat.

Nürnberg - Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat mit der Forderung für Aussehen gesorgt, in der Fastenzeit auf Smartphones, Tablets und Computer zu verzichten. Beim Aschermittwoch der Künstler in Nürnberg plädierte er für eine gesellschaftliche Entschleunigung, die Gelassenheit und Zuversicht schenke und von Aggressionen und Depressionen befreie.

Redaktion