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Kreuzlingen/Luxemburg – „Ich möchte, dass weltweit nur noch eine Karte benutzt wird, und zwar unsere weeCard. Alternativ kauft und bezahlt man dann nur noch mit unserer weeApp über das Smartphone.“ Das sagte unlängst mit stolzgeschwellter Brust Cengiz Ehliz, der Gründer und Mehrheitsaktionär des Cashback- und E-Commerce-Unternehmens weeCONOMY AG, die inzwischen als SWISS FINTEC INVEST AG firmiert. Für Ehliz sei der Spruch „Nur Bares ist Wahres“ ein Relikt aus vormodernen Konsumzeiten. Sein im Schweizer Kreuzlingen (Thurgau) ansässiges Unternehmen hat sich der Revolutionierung der traditionellen Zahlungs- und Rabattsysteme verschrieben. Der Ausdruck „cash back“ steht für ein „Geld zurück“-Modell, bei dem von Kunden erworbene Einkaufsrabatte nicht für weitere Einkäufe verwendet werden müssen, sondern als Geldbeträge auch dem Girokonto des Kunden gutgeschrieben werden können. Das Motto lautet gewissermaßen „Geld statt Punkte“. Unter dem Markennamen „wee“ hat die weeCONOMY AG die Vorzüge des Online-Einkaufs mit dem Shoppen im klassischen Einzelhandel verbunden. Beim Einkauf mit der weeCard, der weeApp oder im großen Online-Portal wee.com sammelt der Kunde seine „wees“ – ein „wee“ entspricht in Europa naheliegenderweise einem Euro. Das Bonussystem stützt sich neben dem Online-Handel auf stationäre Einzelhandels- und Dienstleistungsunternehmen, die als Partnergeschäfte nach eigenem Gusto festlegen, wie viele Prozente sie den Kunden beim Einkauf gewähren.

Bern – Laut einer aktuellen Studie des Instituts gfs.bern im Auftrag des Touring Clubs Schweiz (TCS) hat die erhöhte Terrorgefahr in Europa eklatante Auswirkungen auf das Reiseverhalten der Schweizer. Neben interessanten Erkenntnissen zu den Trenddestinationen 2017 und dem typischen Reiseverhalten zeigt die Untersuchung auf, welche Befürchtungen bei den Schweizern im Zusammenhang mit dem Thema Reisen bestehen.

Bellizona – Wie erst jetzt bekannt wurde, ist ein 18-jähriges Mädchen in der Südschweiz am Abend des 25. November Opfer eines sexuellen Übergriffs durch einen Migranten geworden. Die junge Frau war mit dem Bus in der Stadt Bellinzona im Schweizer Kanton Tessin nahe der italienischen Grenze unterwegs, als ein „Südländer“ sie massiv sexuell bedrängte. Glücklicherweise gelang es ihr nicht nur, dem Angreifer zu entkommen, durch ihr aktives Mitwirken gelang es schließlich auch, den Täter zu fassen.

München - Nach der jüngsten Sitzung des CSU-Vorstandes kündigte Bayerns Ministerpräsident und CSU-Parteichef Horst Seehofer eine Mitgliederbefragung zur Forderung nach Volksentscheiden auf Bundesebene an. Er nannte es eine „Bereicherung unseres demokratischen Gemeinwesens“, dass die Bürger „in wichtigen Dingen befragt werden“. Es sei politisch gefährlich, wenn im Volk der Eindruck entstehe, dass der Souverän beim Regieren nur störe. „Wir verdanken unsere Mandate ausnahmslos den Bürgern“, so Seehofer.

Locarno - ARD & ZDF teilen sich die Berichterstattung zur Fußball EM 2016. Damit schon im Vorfeld alle wichtigen Informationen aus dem deutschen Trainingslager im schweizerischen Kanton Tessin an die Zuschauer in der Ersten Reihe, aber auch die der anderen Sender und Zeitungen kommen, hat sich der Tourismusverband Tessin alle Mühe gegeben, dem Anspruch der gut bezahlten Berichterstatter über die Trainingsmethoden des Jogi Löw zu entsprechen. ARD & ZDF kommen und recherchieren in Mannschaftsstärke. Andere Medien hinken hinterher.

Kempten - In der Schweiz macht eine selbsternannte Tierschützerin von sich reden, die eine stolze Tradition in der Alpenregion verbieten will: die klingende Kuhglocke zum Alpzug. „Für Kühe sind die Glocken in etwa so laut, als wenn wir uns einen Presslufthammer ans Ohr halten würden“, behauptet die 41-jährige Veganerin Nancy Holten. In ihrer Facebook-Gruppe „Kuhglocken out“ kämpft sie mit etwa 3.800 Gleichgesinnten verbissen für ein gesetzliches Verbot des Glockentragens Schweizer Kühe.

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