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Wemding – Die „betriebliche Altersvorsorge“ (bAV) gilt angesichts der Altersarmut, die vielen zukünftigen Rentnern droht, als zweites Standbein der Altersabsicherung. Beim System der Betriebsrenten wird während des Arbeitslebens Geld angespart, um später neben der gesetzlichen Rente eine lebenslange Zusatzrente zu bekommen. Der Arbeitnehmer kann sich das angesparte Geld zu Rentenbeginn aber auch teilweise oder ganz auszahlen lassen. Das hängt vom sogenannten Durchführungsweg und dem Abschlussdatum des bAV-Vertrages ab. In der Regel überweist der Arbeitgeber monatlich einen bestimmten Geldbetrag im Rahmen eines Altersvorsorge-Vertrages. Wenn ein Arbeitnehmer dann seine Lohnabrechnung erhält, ist der für die bAV vorgesehene Betrag wie die Steuern und die Abgaben zur Sozialversicherung bereits abgezogen. Der Betrieb kann die Sparbeiträge auch selbst übernehmen, um die Mitarbeiterbindung an das Unternehmen zu erhöhen oder um attraktiver für neue Mitarbeiter zu werden. Hierbei zahlt der Arbeitgeber vergleichbar der vermögenswirksamen Leistung zusätzlich zum Lohn einen Betrag für den bAV-Vertrag. Als Durchführungswege kommen die Pensionskasse, ein Pensionsfonds oder eine Direktversicherung in Frage.

Neumarkt-Sankt Veit - Auch im wohlhabenden Bayern hat die Altersarmut in den letzten Jahren stark zugenommen. Immer mehr verarmte Rentner sammeln Pfandflaschen oder suchen in den Mülltonnen von Supermärkten nach Essbarem. In Bayern ist ein 78-Jähriger deshalb zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

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