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London – Michael Thomale ist mal wieder mittendrin! Die Digitalwährung Bitcoin feiert in diesen Tagen ihren zehnten Geburtstag. Unter dem Autorennamen „Satoshi Nakamoto“ wurde vor zehn Jahren ein Papier veröffentlicht, das durch die Schöpfung digitalen Geldes die Freiheit von allen Kontrollen und Vorgaben der Zentralbanken versprach. Dieses Bitcoin-Whitepaper gehört schon jetzt zu den wichtigsten Schriftstücken des 21. Jahrhunderts mit enormen Auswirkungen auf das Wirtschaftsleben und Finanzwesen. Im November 2008 erschien das Dokument unter dem Titel „Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System“. Auf nur acht Seiten wurden die technischen Grundlagen für die Kryptowährung Bitcoin und die Blockchain-Technologie beschrieben. Das Whitepaper gilt daher als eine Art Gründungsdokument der virtuellen Währungen. Es verbindet mehrere kryptographische Konzepte, um ein dezentrales und autonomes Transaktionssystem für Digitalgeld zu schaffen. Bitcoin-Gründer „Satoshi Nakamoto“ hat mit der Blockchain (englisch für „Blockkette“) ein System zur praktisch unveränderbaren Erfassung von Transaktionen geschaffen, das für die Miner – gemeint sind die „Schürfer“ von Kryptogeld – hochtransparent und manipulationssicher ist.

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