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Memmingen - Politischer Paukenschlag im Regierungsbezirk Schwaben: Die CSU kann mit Manfred Schilder zum ersten Mal seit Jahrzehnten den Oberbürgermeister in Memmingen stellen. Nach dem vorläufigen Endergebnis der OB-Wahl erhielt der 59-jährige Christsoziale 51,5 Prozent der Stimmen. Sein SPD-Gegenkandidat Friedrich Zeller erreichte 48,5 Prozent. Schon im Vorfeld war ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem bisherigen Regionalgeschäftsführer der Allgäuer Industrie- und Handelskammer und dem Sozialdemokraten erwartet worden, der früher Landrat von Weilheim-Schongau war.

München - Die bayerischen Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen meldeten nach Auswertungen des Statistischen Bundesamtes im letzten Jahr insgesamt 46,7 Millionen Passagiere im gewerblichen Luftverkehr einschließlich des Transitverkehrs. Das entspricht einer Steigerung um 3,3 Prozent gegenüber 2015. Das Fracht- und Postaufkommen stieg an diesen Flughäfen insgesamt um 5,2 Prozent auf 382.237 Tonnen.

München - Die Personaldecke der wenig erfolgsverwöhnten Bayern-SPD war schon immer dünn. In jüngster Zeit nahm die Zahl der politischen Hoffnungsträger in der bayerischen Sozialdemokratie aber noch weiter ab: Im Dezember 2016 legte der Augsburger Abgeordnete Linus Förster sein Landtagsmandat nieder und trat aus der Partei aus, nachdem er wegen des Verdachts auf Besitz kinderpornografischer Schriften verhaftet worden war. Zwei Tage nach Weihnachten verstarb der Memminger Oberbürgermeister Markus Kennerknecht im Alter von nur 46 Jahren überraschend an Herzversagen. Mitte Januar dieses Jahres wurde außerdem der Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs wegen des Verdachts der Bestechlichkeit verhaftet. Bayerns SPD-Landeschef Florian Pronold hat Wolbergs, der immer noch in Untersuchungshaft sitzt, mittlerweile den Parteiaustritt nahegelegt.

Redaktion