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Freitag, 09 Februar 2018 03:24

Lufthansa mit neuen Flottenfarben

Frankfurt am Main - Die Lufthansa AG mit Sitz in Köln verpasst ihrer Flotte einen neuen Anstrich. Blau ersetzt das Gelb des alten Kranich-Logo. Dies sei allerdings, so beteuert man im Umfeld des Carriers, nicht dem politischen Anwachsen der AfD (Parteifarbe blau) geschuldet. Vielmehr wolle man mit frischeren Farben neuen Elan der Marke versprühen.

Frankfurt am Main – Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport und die Deutsche Lufthansa AG haben am Mittwoch eine Vereinbarung über kurzfristige Kostenentlastungen und mehr Wachstum unterzeichnet. Nach Ansicht der beiden Unternehmen ermöglicht das Papier zudem den Einstieg in weitere Gespräche über eine mittel- und langfristige Partnerschaft. Zuletzt war gemunkelt worden, die Chemie zwischen den Konzernen stimme nicht mehr, nachdem Fraport dem Billigflieger Ryanair großzügige Rabatte bei den Start- und Landegebühren eingeräumt hatte. Lufthansa verlagerte daraufhin einen Teil seiner A380-Flotte an den Münchner Flughafen (siehe: https://www.hessen-depesche.de/wirtschaft/a380-erstflüge-ab-münchen-gehen-nach-los-angeles,-peking-und-hongkong.html).

Abi Dhabi – Passagiere der Economy Class von Etihad Airways können ab sofort gegen Aufpreis die Lounges der Fluggesellschaft besuchen. Dazu gehören die Premium Lounges in Abu Dhabi, London, Manchester, Dublin, Paris, Washington D.C., New York JFK, Sydney, Melbourne und Los Angeles. Business Class-Gäste können sich außerdem auch in die First Class Lounge & Spa upgraden lassen, wenn sie von oder über Abu Dhabi fliegen.

München – Die neue A380-Flotte der Lufthansa am Flughafen München wird ab März 2018 Flüge nach Los Angeles, Hongkong und Peking anbieten. Im kommenden Sommerflugplan startet LH 452 jeweils um 12:00 Uhr nach Los Angeles, um 19:15 Uhr folgt LH 722 nach Peking und am Abend hebt dann um 22:30 Uhr LH730 nach Hongkong ab. Alle Flüge stehen täglich auf dem Flugplan.

München – Fluggäste von Etihad Airways am Münchner Flughafen müssen sich umstellen – und das ist durchaus wörtlich zu nehmen. Wie bereits angekündigt, wechselt die Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate nämlich zum 1. Juni 2017 das Terminal, so dass sich Passagiere der Airline ab Donnerstag in Terminal 2, Ebene 3 (Schalter-Nr. 314-319) einzufinden bzw. anzustellen haben.

München - Nach Angaben der Pilotengewerkschaft Cockpit werden die Lufthansa-Piloten am Dienstag und Mittwoch wieder ganztägig die Kurz- und Langstrecke bestreiken. In diesem Zeitraum seien alle Flüge betroffen, die aus Deutschland starten sollen. Cockpit begründet das Ende der Streikpause mit der Ergebnislosigkeit eines kurzfristig anberaumten Spitzengesprächs.

Köln – Die Deutsche Lufthansa AG und die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) haben in dieser Woche die Schichtungsempfehlung des ehemaligen brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD) angenommen. Zuvor hatten die Tarifpartner knapp ein halbes Jahr über alle offenen Tarifverträge sowie zahlreiche weitere Punkte verhandelt. Mit der nun gefundenen Einigung kann sowohl die Konzernleitung als auch die Gewerkschaft gut leben.

Köln – Vor dem Hintergrund der wachsenden Konkurrenz durch Billigairlines und den Pilotenstreiks sieht Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr sein Unternehmen „an einem Wendepunkt“ angelangt, der „eine unternehmenshistorische Dimension“ habe. Im Gespräch mit dem Hamburger Wirtschaftsmagazin „Bilanz“ des Axel-Springer-Verlags sagte Spohr, das Jahr 2015 sei „mit Abstand das emotional schwierigste Jahr in der Geschichte des Unternehmens“ gewesen. Der Absturz der Germanwings-Maschine sowie die Tarifkonflikte hätten die „Lufthansa-Familie an den Rand dessen geführt, was man ertragen kann“.

München - Die Welt wird zu einem globalen Dorf. Moderne Kommunikationsmittel und ein rasch expandierendes Flugverkehrsnetz machen diese Entwicklung möglich. Gut verdient wird da, wo das Angebot gegenüber der Nachfrage sehr knapp ist. Und in den nächsten Jahren kommt aller Wahrscheinlichkeit nach ein weltweiter Mangel an gut ausgebildeten Verkehrspiloten auf. Zu stark bauen gerade asiatische und arabische Fluggesellschaften ihre Flugzeugflotten aus. Doch während die Nachfrage an Linienmaschinen über Airbus, Boeing und andere bedient werden kann, werden Piloten knapp.

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