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München - Die Ausländerkriminalität ist 2016 in Bayern deutlich gestiegen, obwohl die Zahl der Straftaten insgesamt nur moderat zunahm. Gleichzeitig konnte die bayerische Polizei ihre bundesweit vergleichsweise hohe Aufklärungsquote weiter verbessern.Das sind die Kernpunkte der bayerischen Kriminalstatistik 2016, die Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) jüngst vorstellte.

Stockholm – Die live auf Facebook übertragene Vergewaltigung einer jungen Frau durch drei Migranten in Uppsala (http://www.sachsen-depesche.de/politik/unfassbar-migranten-trio-überträgt-vergewaltigung-einer-frau-live-auf-facebook.html) hat in Schweden eine breite Debatte über die Zuwanderung und die Integrationsdefizite der letzten Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte ausgelöst.

Den Haag – Trotz anderslautender Bekundungen von Politikern ist die sogenannte Balkanroute weiterhin ein Schlupfloch für die Einreise von Migranten nach Deutschland. „Die westliche Balkanroute ist nicht geschlossen – auch wenn die Grenzen viel besser geschützt sind als vor einem Jahr“, so Robert Crepinko, Leiter des Anti-Schmuggler-Zentrums der europäischen Polizeibehörde Europol, gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

München - Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg hat die anlasslose Speicherung von Telekommunikationsdaten in der Europäischen Union gekippt. Die Vorratsdatenspeicherung lasse „sehr genaue Schlüsse auf das Privatleben“ der Menschen zu und verletze deshalb das Grundrecht auf Achtung des Privatlebens, heißt es in dem am Mittwoch verkündeten EuGH-Urteil. Ausnahmen seien nur in konkreten Fällen zur Bekämpfung schwerer Straftaten statthaft (Az. C-203/15 und C-698/15).

Wien – Trotz verschärfter Sicherheitsvorkehrungen an den Gerichten ist es in Österreich im Jahr 2015 zu sechs tätlichen Übergriffen und 60 Drohungen gegenüber Richtern, Staatsanwälten und sonstigen Mitarbeitern der Justizbehörden gekommen. Dies geht aus der Antwort des Wiener Justizministeriums auf eine Anfrage des Nationalratsabgeordneten Hermann Brückl (FPÖ) hervor.

Bozen – Auch in Südtirol nehmen Einbrüche, Eigentumsdelikte und Gewalt gegen Frauen immer mehr zu. Auf diesen Umstand wies nun der Südtiroler Landtagsabgeordnete und Landesparteiobmann der Freiheitlichen, Walter Blaas, hin, der die in Italien regierenden Mitte-Links-Parteien für die katastrophale Sicherheitslage an Etsch und Eisack verantwortlich macht. In den Nachtstunden regiere die Angst auf den Straßen Bozens und Merans, die heimische Bevölkerung müsse jederzeit mit Übergriffen durch Ausländer rechnen, warnt der freiheitliche Politiker.

Chios/München – Weitgehend unbeachtet von der hiesigen medialen Öffentlichkeit ist es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auf der griechischen Insel Chios zu schweren Krawallen zwischen Migranten und Einheimischen gekommen. Wie die griechische Onlinezeitung „Ta Nea“ berichtete, sollen gewalttätige Nordafrikaner zunächst das Flüchtlingscamp Souda in Brand gesetzt haben, danach in ein Feuerwerksgeschäft eingedrungen sein und die gestohlene Pyrotechnik dann auf 
Einheimische und ihre Wohnhäuser geworfen haben. Dabei sei massiver Schaden an parkenden Pkw und Geschäften angerichtet worden.

München – Nur etwas weniger als die rund drei Millionen Besucher des letzten Jahres zählte Münchens zweiter Bürgermeister und Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU) zur Halbzeit des Oktoberfests am vergangenen Sonntag. Damit fiel das Minus geringer aus, als man es noch nach dem verregneten ersten Wiesen-Wochenende befürchtet hatte.

Berlin - Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat sich für die Schaffung eines Reiseregisters für Zuwanderer ausgesprochen, mit dem es möglich sein soll, einen Beitrag im Kampf gegen die international organisierte Kriminalität und den islamistischen Terrorismus zu leisten. Die Staaten der Europäischen Union (EU) haben bisher nur einen geringen Überblick darüber, wer in die Staaten einreist und wer sie wieder verlässt.

München - Nach einer aktuellen Studie des US-Beratungsunternehmens Mercer belegt München Platz vier im Ranking der weltweit lebenswertesten Städte. Vor der bayerischen Landeshauptstadt liegen nur noch Wien, Zürich und Auckland. Mit München, Düsseldorf (Platz sechs) und Frankfurt am Main (Platz sieben) befinden sich insgesamt drei deutsche Städte in der Spitzengruppe der zehn Großstädte mit der höchsten Lebensqualität. Die weltweiten Top-Städte sind laut Mercer Wien, Zürich, Auckland, München, Vancouver, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Genf, Kopenhagen und Sydney. Berlin konnte sich auf Rang 13 verbessern, während Hamburg (18), Stuttgart (24) und Leipzig (60) etwas abrutschten. Das Schlusslicht der Rangliste bildet die irakische Hauptstadt Bagdad.

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Redaktion