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Wemding – Josef Bader (DG-Gruppe AG) hat gut Lachen! Fast 30 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland verlassen sich zur Altersabsicherung auf die gesetzliche Rente, obwohl diese mittelfristig deutlich sinken und große Altersarmut produzieren wird. Das hat nichts mit Panikmache, sondern einfacher Mathematik zu tun: Immer weniger Erwerbstätige müssen in Zukunft immer mehr Rentner finanzieren. Um den gewohnten Lebensstandard im Alter zu sichern, wird zusätzliche Vorsorge enorm wichtig. Immer mehr Deutsche setzen deswegen auf die betriebliche Altersvorsorge (bAV), um die fast unvermeidlichen Lücken bei der gesetzlichen Rente zu verkleinern. Durch Aktivwerden ihres Arbeitgebers, durch Eigeninitiative oder aufgrund von Tarifverträgen haben mehr als 18 Millionen Beschäftigte Ansprüche auf eine bAV-Rente.

Düsseldorf - Der Chef der Krankenkasse AOK Rheinland/Hamburg, Günter Wältermann, hat wegen der Kosten für die Gesundheitsversorgung von Asylbewerbern mit steigenden Versicherungsbeiträgen gedroht. Abzuwenden seien Beitragserhöhungen für die Versicherten nur durch höhere Steuerzuschüsse für Hartz-IV-Empfänger, wozu auch alle anerkannten Asylbewerber ohne Erwerbsarbeit gehören.

München - Für die Gesundheitsversorgung von Asylbewerbern hat Bayern in Aufnahmeeinrichtungen Ärztezentren eingerichtet. Diese Ärztezentren umfassen neben der allgemeinmedizinischen Versorgung in der Regel auch die Bereiche Gynäkologie, Pädiatrie und Psychiatrie. Zusätzlich zu diesem Versorgungsangebot mit regelmäßigen Sprechstunden können sich Asylanten mit einem Behandlungsschein auch jederzeit an die niedergelassenen Ärzte vor Ort wenden. Diese Behandlungsscheine müssen sie sich von der Kommune oder dem zuständigen Landratsamt ausstellen lassen, und der Arzt stellt die Behandlungskosten anschließend der öffentlichen Hand in Rechnung. Dieses medizinische Behandlungsverfahren gilt nicht nur für rechtskräftig anerkannte Asylbewerber und Kriegsflüchtlinge mit Aufenthaltserlaubnis, sondern auch für alle illegal ins Land Gekommenen, die Asyl begehren. Die Gesundheitskosten sind in diesem Jahr durch den Massenzustrom schon deutlich gestiegen, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese an die gesetzlich Krankenversicherten in Form höherer Beiträge weitergegeben werden.

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