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Hamburg – Simon Brunke und Dr. Björn Maronde fühlen sich derzeit offenbar sehr wohl in ihrem Geschäft. Immobilieninvestments sind normal nur etwas für Wohlhabende. Diese These galt in der Vergangenheit fast uneingeschränkt. Kleininvestoren war es nahezu unmöglich, ein eigenes Immobilien-Portfolio aufzubauen und sich Zugang zu einem Markt zu verschaffen, der de facto für private und institutionelle Großanleger reserviert war. Mit dem Aufkommen des Finanzierungsmodells Crowdinvesting als Spielart des Crowdfunding änderte sich das grundlegend. Wie das Barometer des Informationsportals crowdfunding.de berichtet, ist der Bekanntheitsgrad der Schwarm- oder Gruppenfinanzierung in Deutschland deutlich gestiegen. Eine repräsentative Umfrage unter tausend Personen hat ergeben, dass schon 67,4 Prozent der Befragten etwas von Crowdfunding gehört haben, 36,7 Prozent sehr genau wissen, worum es dabei geht, und sich 17,7 Prozent schon einmal selbst finanziell für ein Projekt engagiert haben.

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