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Aschaffenburg - Aschaffenburgs Oberbürgermeister Klaus Herzog (SPD) brachte es auf den Punkt „Wer den nächsten Innovationszyklus Digitalisierung nicht verschlafen möchte, muss in diese Zukunftstechnologien investieren“. Die Stadt Aschaffenburg habe im Bereich Digitalisierung drei Schwerpunkte gesetzt. Erstens die Digitalisierung der Schulen, die Digitalisierung der Verwaltung durch eGovernment-Konzepte und die Umsetzung er Prinzipien von Industrie 4.0 bei der regionalen Wirtschaft. Dazu sei das digitale Gründerzentrum ein wesentlicher Baustein, meint der Aschaffenburger Oberbürgermeister. Für den ehrenamtlichen Kreisbeigeordneten und ehemaligen Wirtschaftsdezernenten der Stadt Hanau, Dr. Ralf-Rainer Piesold (FDP), sei dies die logische Konsequenz aus der globalen Entwicklung, der man auch im Main-Kinzig-Kreis Rechnung tragen müsste. In Sachen Breitband sei man zwar im Main-Kinzig-Kreis gut aufgestellt, aber die Anwendungsbereiche seien ausbaufähig.

Aschaffenburg - Ein Aschaffenburger Unternehmer (dieser möchte ungenannt bleiben, ist der Redaktion von BAYERN DEPESCHE aber persönlich bekannt) gründet eine Stiftung mit einem siebenstellige Vermögen zur Förderung von behinderten Kindern und musisch begabten Behinderten. Aus diesem Stifungsvermögen wurde im Februar 2017 eine Spende über 100.000 Euro an den Leiter der Neonatologie und pädiatrischen Intensivmedizin der Kinderklinik Aschaffenburg, Herrn Christian Wieg, überreicht. Die Spende soll dem intensiveren Kontakt der Mütter zu ihren Neugeborenen zukommen. Dafür soll die Spende, so Leiter Herr Christian Wieg, in die Anschaffung neuer Geräte und in den notwendigen Umbau fließen. Dies sei sinnvoll um den wichtigen Kontakt der Mütter zu ihren Intensivmedizinisch betreuten Kindern zu fördern.

Aschaffenburg - Das Aschaffenburger Schloss Johannisburg gilt als das unbestrittene Wahrzeichen der unterfränkischen Main-Stadt und ist eines der bedeutendsten Bauwerke der deutschen Renaissance. Aschaffenburgs Oberbürgermeister Klaus Herzog (SPD) sieht in ihm zudem ein „Sinnbild für eine mehr als ein Jahrtausend währende Geschichte und bezeichnet für die Menschen, die hier leben, den Mittelpunkt ihres Gemeinwesens und ihrer Heimat“. Nun steht nach einer langen Vorlaufphase die unaufschiebbare Generalsanierung des mächtigen Schlosses aus dem 17. Jahrhundert an. Eigentümer des Schlosses ist heute der Freistaat Bayern, und betreut wird die beeindruckende Anlage von der Bayerischen Schlösserverwaltung. Nach deren Angaben werden die Sanierungskosten bei 24,3 Millionen Euro liegen und die umfangreichen Baumaßnahmen wahrscheinlich zehn Jahre dauern. An diesem Sonntag schließt ein Teil des Schlosses für die ersten Baumaßnahmen seine Tore.

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