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Bozen - Kaum erlebt Deutschland mal wieder einen richtigen Sommer, melden sich die Klimahysteriker zu Wort. Sie waren ziemlich kleinlaut geworden, weil die zurückliegenden Jahre mit völlig normalen Wintern und unauffälligen Durchschnittstemperaturen ihnen keine ideologische Munition geliefert hatten. Doch nun laufen Katrin Göring-Eckardt (Jahrgang 1966) & Co. zur Hochform auf. Die inoffizielle Staatssekretärin für grüne Agitation und Propaganda ließ uns dieser Tage per Twitter wissen, die Klimakrise sei nun “wirklich sichtbar, spürbar”. In der Verantwortung stünden “alle Leugner und alle, die nichts tun”, denn “dieses Wetter kommt eben nicht irgendwie zufällig oder vom Himmel”. Der Tweet, der laienhaft-naiv Wetter und Klima miteinander verknüpft, ist der vorläufige Höhepunkt grüner Panikmache. Eine der Lieblingslügen der Propaganda-Partei kann nun endlich wieder mit viel heißer Luft gefüllt werden. Denn Lieschen Müller fällt allzu leicht auf die politische Scheinwahrheit herein, dass die Hitzewelle dieses Sommers ein sicheres Indiz für den menschengemachten Klimawandel sei. Da können Experten noch so viele Fakten beisteuern, in Göring-Eckardts Fall etwa die Tatsache, dass die durchschnittliche Abweichung der momentanen Temperaturen auf der Nordhalbkugel gegenüber der Referenzperiode der Jahre 2000 bis 2017 gleich null ist. Selbst der Hinweis, dass das Klima von unzähligen Faktoren abhängt, auf die der Mensch gar keinen Einfluss hat, z.B. Meeresströmungen, Sonnenzyklen und Vulkanaktivitäten, genügt nicht.

München/Köln - Erst mit mehrtägiger Verspätung reagierten Politik und Medien auf die Zusammenrottung von etwa tausend jungen Männern, die in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof reihenweise Frauen sexuell belästigt, genötigt, bedroht, beleidigt und ausgeraubt haben. Nach Polizeiangaben stammen die Männer „dem Aussehen nach aus dem arabischen oder nordafrikanischen Raum“; das hätten übereinstimmend alle Zeugen ausgesagt. Bis Dienstag lagen 90 Strafanzeigen von Frauen vor, die Opfer der Übergriffe geworden sind. Massive Kritik muss sich auch die Kölner Polizei gefallen lassen, die zunächst von einer ruhigen Silvesternacht in der Innenstadt berichtete und die Vorgänge dann herunterspielte.

Berlin - Bisher hatten zwei Grünen-Politiker ihren Anspruch auf die Spitzenkandidatur ihrer Partei zur Bundestagswahl 2017 angemeldet: die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, sowie der schleswig-holsteinische Umweltminister Robert Habeck. Nun hat auch der Bundestagsfraktionsvorsitzende Anton Hofreiter angekündigt, Spitzenkandidat der kleinsten Oppositionspartei im Bundestag werden zu wollen. Hofreiter sagte: „Ja, ich möchte kandidieren. Wenn es so weit ist, werde ich offiziell meine Bewerbung für die Urwahl einreichen.“ Robert Habeck kommentierte diese Erweiterung des Bewerberfeldes mit den dürren Worten: „Willkommen im Club“. Es wird erwartet, dass auch noch Parteichef Cem Özdemir seinen Hut in den Ring wirft.

Dienstag, 19 Mai 2015 19:58

Debatte um Umgang mit Schleuserbooten

in Politik

Berlin - Die Zahl der nach Deutschland kommenden Asylbewerber wird sich in diesem Jahr voraussichtlich auf rund 450.000 belaufen. Immer mehr Flüchtlinge kommen mit Schleuserbooten über das Mittelmeer nach Europa. Die europäischen Mittelmeeranrainerstaaten sind mit der gigantischen Asylflut mehr und mehr überfordert, doch auch in Deutschland sinkt die Bereitschaft, weitere Flüchtlinge aufzunehmen.

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