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Frankfurt am Main - Ich bin beileibe niemand, der die Öffentlichkeit scheut. Ganz im Gegenteil. Die Themen, über die ich als Autor und Publizist schreibe, sind mir so wichtig, dass ich mir eine breite Wahrnehmung wünsche. Die vielen Debattenmagazine und Internetplattformen, die meine Artikel übernehmen, verschaffen meinem Anliegen, für die Freiheit des Einzelnen einzutreten, eine Öffentlichkeit, die ich trotz einer sechsstelligen Zugriffszahl auf meinem Blog Woche für Woche nicht erreichen könnte. Ich dränge mich aber nirgends auf. Auch nicht bei SAT.1. Der Sender, meldete sich vielmehr am Dienstag um kurz nach elf bei mir, um mich für den kommenden Morgen nach Berlin zur Live-Sendung des Frühstücksfernsehens einzuladen. Der freundliche Redakteur war Feuer und Flamme für meine Kolumne über das Treiben der Deutschen Umwelthilfe und mit mir einer Meinung, dass man dem Abmahnverein das Handwerk legen müsse. Fast 20 Minuten lang sprachen wir über meinen Auftritt als Studiogast. Es konnte dem Redakteur gar nicht schnell genug gehen, mich nach Berlin zu holen, und so schob ich einen anderen Termin gedanklich zur Seite, um ihm eine feste Zusage zu geben. Ich würde kurzfristig alle Details zu Flug und Hotel erhalten, man organisiere außerdem den Transport vor Ort. Ein Rundum-Sorglos-Paket also, um sicherzustellen, dass ich auch wirklich kommen würde. Während ich bereits mit den organisatorischen Vorbereitungen der plötzlichen Reise beschäftigt war, erhielt ich jedoch eine Email. Um 12.19 Uhr wurde ich freundlich, aber unmissverständlich wieder ausgeladen. SAT.1 war eingefallen, dass man schon genug Gäste habe.

Berlin - Ihre Politik der offenen Grenzen für Hunderttausende illegale Zuwanderer hat sowohl die Sympathiewerte der Kanzlerin in der Bevölkerung als auch den Rückhalt in den eigenen Reihen einbrechen lassen. „Das Schicksalsjahr der Kanzlerin: Scheitert Merkel?“ war deshalb am Dienstagabend das Thema der Fernsehrunde „Menschen bei Maischberger“. Über die vielkritisierte Asylpolitik der Kanzlerin und das Aufkommen rechter Proteststimmungen diskutierte Sandra Maischberger mit der stellvertretenden CDU-Parteivorsitzenden Julia Klöckner, dem früheren Bundestagsfraktionschef der Grünen Jürgen Trittin, dem langjährigen ZDF-Journalisten Wolfgang Herles, dem „Spiegel“-Autor Markus Feldenkirchen und dem jungen CSU-Politiker David Bendels. Dieser ist Mitbegründer des „Konservativen Aufbruchs“, einer Basisbewegung innerhalb der CSU, die auch schon die Auflösung der Fraktionsgemeinschaft von CDU und CSU im Bundestag ins Spiel brachte.

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