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Marktredwitz - SENSUS Vermögen verblüfft mit neuen Varianten. Gerhard Schaller und Markus Fürst setzen ihre kombinierte SENSUS Vermögen- und DERIVEST-Gruppe nun augenfällig vor allem im europäischen Ausland in Szene. In Italien sollen über eine zu gründende SENSUS S.r.l. die heiß umkämpften "Gelato-Immobilien" einverleibt werden. In Großbritannien suchen die Oberfranken nach  Investoren. In Kroatien soll am Badeort Zadar ein einzigartiges Spa-Resort am Adriastrand aufgezogen werden.

London - Eigentlich verfolgten wir die neuerlichen Spuren der beiden Marktredwitzer Finanzdienstleister Gerhard Schaller und Markus Fürst nach Italien. Die beiden Manager der SENSUS Vermögen und der DERIVEST sollen mittels einer zu gründenden SENSUS S.r.l. in einem Crossover-Geschäft die so genannten "Gelato-Immobilien" in Oberitalien übernommen haben (https://www.bayern-depesche.de/wirtschaft/gerhard-schaller-eröffnet-sensus-vermögen-italien-geschäft-oder-für-derivest.html). Aber das war offenbar nur die eine Expansionsachse für die zuletzt nur scheinbar stagnierende SENSUS. Der Drang von Schaller und Fürst soll weit größer auch ins Vereinigte Königreich reichen.

Wien - Nach der Schließung der Balkanroute im Frühjahr letzten Jahres hat sich die illegale Massenmigration auf die Mittelmeerroute von Libyen nach Italien verlagert. Laut dem UN-Flüchtlingshilfswerk sind im ersten Halbjahr 2017 mehr als 83.000 Bootsmigranten insbesondere von den Schiffen privater „Flüchtlingshelfer“ nach Italien gebracht worden. Im Vorjahresvergleich ist das eine Zunahme um mehr als 20 Prozent. Allein in der vergangenen Woche sind süditalienischen Beobachtungsposten zufolge mehr als 13.000 Migranten in Sizilien angekommen.

Brüssel - Die EU-Kommission will die zuwanderungskritischen Regierungen Ungarns, Tschechiens und Polens mit juristischen Mitteln zwingen, Aufnahmequoten für Flüchtlinge zu erfüllen. Im Herbst 2015 hatten die meisten europäischen Regierungschefs vereinbart, ein großes Kontingent an Asylbewerbern aufzunehmen, um die Erstaufnahmeländer Griechenland und Italien zu entlasten. Das nicht von allen EU-Staaten mitgetragene Ansiedlungsprogramm sieht vor, bis September 2017 etwa 160.000 Asylbewerber auf den ganzen EU-Raum zu verteilen.

Bern – Laut einer aktuellen Studie des Instituts gfs.bern im Auftrag des Touring Clubs Schweiz (TCS) hat die erhöhte Terrorgefahr in Europa eklatante Auswirkungen auf das Reiseverhalten der Schweizer. Neben interessanten Erkenntnissen zu den Trenddestinationen 2017 und dem typischen Reiseverhalten zeigt die Untersuchung auf, welche Befürchtungen bei den Schweizern im Zusammenhang mit dem Thema Reisen bestehen.

München - Kurz nach der Vereidigung Donald Trumps zum 45. US-Präsidenten hat die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) Politiker und Journalisten dazu aufgefordert, das „Trump-Bashing“ einzustellen. „Deutschland braucht eine stabile transatlantische Zusammenarbeit. Es ist nicht sinnvoll, wutschäumend Porzellan zu zerschlagen“, mahnte sie und forderte dazu auf, „alles daran zu setzen, schnell direkte Gespräche aufzunehmen“.

Bozen – Vertreter der deutschsprachigen Oppositionsparteien in Südtirol haben sich erleichtert über den Ausgang des Verfassungsreferendums in Italien gezeigt. „Durch das Scheitern der Reform wird eine große Gefahr für Südtirols Autonomie, wenn auch nicht durch Südtirol selbst, abgewendet“, hieß es in einer Erklärung der Süd-Tiroler Freiheit am Sonntag. „Wir haben unseren Beitrag dafür geleistet, dass über 90.000 Südtiroler Nein zu Rom sagten.“ Zufrieden können die Autonomieparteien allerdings nicht sein, denn in Südtirol selbst stimmten über 60 Prozent dem Verfassungsentwurf Renzis zu.

Genf – Laut einem aktuellen Bericht des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR haben in diesem Jahr über 345.000 Migranten den europäischen Kontinent über das Mittelmeer erreicht. 171.000 von ihnen kamen in Griechenland an, 168.000 kamen über Libyen nach Italien. Das sind 13 Prozent mehr als im gesamten Vorjahr. Allein im Oktober verzeichneten die Behörden in Italien die Einreise von 27.500 Migranten aus Afrika.

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