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Dienstag, 31 Oktober 2017 12:03

München: Josef Schmids plötzlicher Abgang

München - Er muss es nicht nur geahnt haben, er hat es gewusst. Josef Schmid, Vizebürgermeister von München gibt die OB-Wahl 2020 verloren. Ein schwerer Schlag für die CSU. In einem Interview mit der Abendzeitung am 25.10. ließ er sich in die Karten schauen, aus denen hervorging, dass sein Abgang beschlossene Sache ist. Josef Schmid weiß, dass er kaum Chancen gegen den populären Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) gehabt hätte.

München – Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat am Freitag einen Antrag auf Festsetzung eines Zwangsgeldes in Höhe von 2.000 Euro gegen den Freistaat Bayern gestellt. Hintergrund ist die Verweigerung der Behörden, einen im Februar 2017 ergangenen Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs umzusetzen. Der Gerichtshof hatte auf Antrag der DUH angeordnet, dass die bayerische Landesregierung ein Gutachten zur aktuellen Luftbelastung in der Landeshauptstadt München zu erstellen hat. Dieses Gutachten hätte spätestens am 29. Juni 2017 veröffentlicht werden müssen.

München - Als im Herbst 2015 auf Geheiß Angela Merkels die deutsche Grenze geöffnet wurde, kamen am Münchner Hauptbahnhof Tag für Tag Tausende Asylbewerber an, die mit „Refugees welcome“-Losungen begrüßt wurden. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) und die rot-schwarze Stadtratskoalition sind seitdem bemüht, die Asylbewerber trotz Wohnungsnot und Mietenexplosion bestmöglich unterzubringen. Dabei werden offenbar weder Kosten noch Mühen gescheut.

München - Das von Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) geplante Fahrverbot für Diesel-Pkw hat in der bayerischen Landespolitik erwartungsgemäß ein unterschiedliches Echo ausgelöst. Hintergrund sind neueste Zahlen zur Luftverschmutzung in der bayerischen Landeshauptstadt: So wird der von der EU zugelassene Mittelwert von 40 Mikrogramm Stickstoffoxid pro Kubikmeter in München selbst abseits der Ring- und Einfallsstraßen regelmäßig überschritten.

München - Stadtverwaltung, Wirte und Schausteller ziehen eine ernüchternde Bilanz: Das 183. Münchner Oktoberfest haben nur 5,6 Millionen Menschen besucht und damit noch einmal 300.000 weniger als im Vorjahr. Mit 5,6 Millionen Wiesn-Gästen wurde 2016 die niedrigste Besucherzahl seit 15 Jahren verzeichnet. Nur im Jahr 2001 waren mit 5,5 Millionen Besuchern noch weniger Menschen auf das Oktoberfest gekommen.

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