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Berlin - Nun konnten die Abgeordneten der AfD das erste Mal im Deutschen Bundestag mit qualifizierten Reden bei den Wählern Punkte sammeln. Während die Spitzenleute vor laufenden Kameras  um das Ansehen der Partei kämpfen, blamierten aber einige Hinterbänkler und Parteifunktionäre und damit die ganze AfD in der breiten Öffentlichkeit und führen offenbar innerparteiliche Kleinkriege.

Berlin - Corinna Miazga ist eigentlich eine gebürtige Norddeutsche. Im Raum Oldenburg wuchs Corinna auf. Erst das Studium und die Liebe ließen sie später ins niederbayerische Straubing wechseln. Dort hat sie Wurzeln gefunden.Sie gilt seit Anbeginn der AfD als besonders eigenwillig und kampfstark. Schon ein Bernd Lucke, in der Öffentlichkeit fast vergessener Ex-Sprecher der AfD, konnte der Kampfbereitschaft Miazgas für die "Werte der AfD" einzutreten, auf Dauer nichts entgegen setzen. Lucke ist längst Geschichte. Corinna Miazga stieg auf.

Berlin - Jahrelang fungierte der CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach in Fernsehrunden als konservatives Aushängeschild einer Partei, die unter der Parteichefin und Bundeskanzlerin Angela Merkel alle konservativen Positionen geräumt hat. Seit der deutschen Grenzöffnung für Hunderttausende illegale Zuwanderer konnte er die Haltung „seiner“ CDU kaum noch vertreten und haderte öffentlich mit der ausgerufenen „Willkommenspolitik“ und der „Wir schaffen das“-Rhetorik.

Essen - Der Topf aus dem Milch und Honig fließt, ein Mandat im Deutschen Bundestag oder in einem Landtag zu erreichen, verleitet so manchen Politiker seinen Lebenslauf zu beschönigen. Einige Minister räumten ihr Amt wegen Plagiatsvorwürfen hinsichtlich einer akademischen Doktorwürde. Vertrauen bildet die Grundlage eines demokratischen parlamentarischen Parteiensystems. Die SPD-Abgeordnete Petra Hinz garnierte ihren Lebenslauf mit einem Abitur und einem Jura-Studium und der ersten und zweiten juristischen Staatsprüfung. Sie sitzt seit 2005 für die SPD Essen im Bundestag. Ihr stolzer Lebenslauf ist in weiten Teilen frisiert.

München - Die "bayerische Staatspartei" CSU beglückwünscht sich nun selbst zu Erfolgen in der Bekämpfung der Flüchtlingswelle. Dazu heißt es in einer Presseaussendung der Christsozialen: "Bayern hat bereits im Januar 2016 im Bundesrat den Vorschlag eingebracht, die Liste der sicheren Herkunftsstaaten unter anderem um die Maghreb-Staaten Tunesien, Algerien und Marokko zu erweitern. Der Deutsche Bundestag hat die Einstufung dieser Länder als sichere Herkunftsstaaten nun beschlossen."

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