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München - Auch in Bayern tobt der Bundestagswahlkampf 2017. Während sich für Unterfranken Karsten Klein (FDP) vorzügliche Chancen ausrechnet, in den neuen Deutschen Bundestag einzuziehen, entfacht Bayerns FDP-Generalsekretär Daniel Föst ein richtiges Wahlkampffeuerwerk für die im Freistaat früher sehr leisen Freien Demokraten.

Berlin/München - Am Freitag hat der Bundestag die „Ehe für alle“ beschlossen. Neben SPD, Linken und Grünen stimmte auch fast ein Viertel der CDU/CSU-Abgeordneten für eine völlige rechtliche Gleichstellung homosexueller Paare. Kritik an der „Ehe für alle“ hatten im Vorfeld der Bundestagsentscheidung die AfD, die CSU sowie die Deutsche Bischofskonferenz geäußert.

Köln/München - Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hat in einer neuen Studie nachgewiesen, dass immer mehr Deutsche den Spitzensteuersatz in Höhe von 42 Prozent zahlen müssen. Dieser greift schon ab einem zu versteuernden Einkommen von 54.058 Euro und betrifft mittlerweile 4,2 Millionen Personen – das ist etwa jeder elfte der 46 Millionen deutschen Einkommenssteuerzahler.

Schöllkrippen - Die FDP Aschaffenburg-Land sieht sich im Aufschwung. Montagabend trafen sich die Liberalen auf Einladung von Dr. Helmut Kaltenhauser in Schöllkrippen im Gasthaus Post. BAYERN DEPESCHE war dabei und beobachtete die Freien Demokraten, die für Sommer sogar einen aussichtsreichen Bürgermeisterkandidaten in Karlstein am Main aufzubieten haben.

Bad Neustadt - Die Delegierten der Landesvertreterversammlung im unterfränkischen Bad Neustadt haben Daniel Föst zum Spitzenkandidaten der bayerischen FDP für die Bundestagswahl gewählt. Der 40-Jährige, der aus der fränkischen Rhön stammt und in München lebt, erhielt 84 Prozent der Stimmen. Seit 2013 ist er Generalsekretär der bayerischen FDP.

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