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Berlin - Am Tag nach der Bundestagswahl 2017 inszenieren viele Medien die sichere erneute Kanzlerschaft von Angela Merkel (CDU). Nachdem die SPD um Martin Schulz und Thomas Oppermann die Reissleine zog und Flucht vor der ewigen Merkel einer die SPD maginalisierenden Regierungsbeteiligung vorzog, soll nun eben Schwarz-Grün möglich werden - mit etwas Beteiligung der FDP. "Jamaica is calling" formulierten es bereits Spötter auf Facebook. Und sicher plant man auch so bei der CDU.

Berlin - Bisher hatten zwei Grünen-Politiker ihren Anspruch auf die Spitzenkandidatur ihrer Partei zur Bundestagswahl 2017 angemeldet: die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, sowie der schleswig-holsteinische Umweltminister Robert Habeck. Nun hat auch der Bundestagsfraktionsvorsitzende Anton Hofreiter angekündigt, Spitzenkandidat der kleinsten Oppositionspartei im Bundestag werden zu wollen. Hofreiter sagte: „Ja, ich möchte kandidieren. Wenn es so weit ist, werde ich offiziell meine Bewerbung für die Urwahl einreichen.“ Robert Habeck kommentierte diese Erweiterung des Bewerberfeldes mit den dürren Worten: „Willkommen im Club“. Es wird erwartet, dass auch noch Parteichef Cem Özdemir seinen Hut in den Ring wirft.

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