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Berlin - Das Bundesverkehrsministerium plant in den nächsten 15 Jahren 264,5 Milliarden Euro in den Neubau, vor allem aber in den Erhalt und die Sanierung von Straßen zu investieren. Das teilte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt auf einer Pressekonferenz anlässlich der Veröffentlichung des „Bundesverkehrswegeplans 2030“ mit. Der CSU-Politiker gab sich trotz Finanzierungsunsicherheiten selbstbewusst: „Der neue Bundesverkehrswegeplan ist das stärkste Investitionsprogramm für die Infrastruktur, das es je gab. Bis 2030 investieren wir 264,5 Milliarden Euro, mit denen wir unsere Verkehrswege modernisieren, unsere Infrastruktur vernetzen und Mobilität in Deutschland beschleunigen. Dabei setzen wir klare Prioritäten: Wir stärken das Prinzip Erhalt vor Neubau und investieren rund 70 Prozent in den Erhalt.“

München - Für diverse Verkehrsprojekte steht dem Freistaat Bayern in diesem Jahr die Rekordsumme von 3,6 Milliarden Euro an Bundes- und Landesmitteln zur Verfügung. Das sagte der bayerische Verkehrsminister Joachim Herrmann (CSU) auf dem jüngsten Mobilitätskongress der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft in München. 1,4 Milliarden Euro sollen für Bundesstraßen und Autobahnen verbaut werden, 875 Millionen sind für bayerische Staatsstraßen vorgesehen und 1,3 Milliarden Euro entfallen auf die Schiene. Mehr als 200 Millionen Euro will Herrmann zwischen 2015 bis 2019 außerdem in den Ausbau der Radwege an Bundes- und Staatsstraßen investieren.

Redaktion