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Kreuzlingen/Luxemburg – „Ich möchte, dass weltweit nur noch eine Karte benutzt wird, und zwar unsere weeCard. Alternativ kauft und bezahlt man dann nur noch mit unserer weeApp über das Smartphone.“ Das sagte unlängst mit stolzgeschwellter Brust Cengiz Ehliz, der Gründer und Mehrheitsaktionär des Cashback- und E-Commerce-Unternehmens weeCONOMY AG, die inzwischen als SWISS FINTEC INVEST AG firmiert. Für Ehliz sei der Spruch „Nur Bares ist Wahres“ ein Relikt aus vormodernen Konsumzeiten. Sein im Schweizer Kreuzlingen (Thurgau) ansässiges Unternehmen hat sich der Revolutionierung der traditionellen Zahlungs- und Rabattsysteme verschrieben. Der Ausdruck „cash back“ steht für ein „Geld zurück“-Modell, bei dem von Kunden erworbene Einkaufsrabatte nicht für weitere Einkäufe verwendet werden müssen, sondern als Geldbeträge auch dem Girokonto des Kunden gutgeschrieben werden können. Das Motto lautet gewissermaßen „Geld statt Punkte“. Unter dem Markennamen „wee“ hat die weeCONOMY AG die Vorzüge des Online-Einkaufs mit dem Shoppen im klassischen Einzelhandel verbunden. Beim Einkauf mit der weeCard, der weeApp oder im großen Online-Portal wee.com sammelt der Kunde seine „wees“ – ein „wee“ entspricht in Europa naheliegenderweise einem Euro. Das Bonussystem stützt sich neben dem Online-Handel auf stationäre Einzelhandels- und Dienstleistungsunternehmen, die als Partnergeschäfte nach eigenem Gusto festlegen, wie viele Prozente sie den Kunden beim Einkauf gewähren.

Marktredwitz - Gerhard Schaller und Markus Fürst von der oberfränkischen Sensus Vermögen scheinen sehr zuversichtlich zu sein, dass die Sensus in 2018 wieder gewaltig Fahrt aufnehmen wird. Der Finanzdienstleister aus Marktredwitz kam zuletzt mit einer generalüberholten Internet-Präsentation und neuen Anlagemöglichkeiten in den Markt zurück. Sensus-Geschäftsführer Gerhard Schaller hat offenbar erkannt, dass in Zeiten von Klimaschutzdebatten und Abgasskandalen immer mehr Anleger Renditestreben und Umweltbewusstsein miteinander verbinden wollen und deshalb nach grünen Investments Ausschau halten. Aber auch die Blockchain-Technology wird bei Sensus diskutiert. Hier könnten Markus Fürst und Gerd Schaller in Kürze mit einer Sensation aufwarten.

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