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München - Ende letzten Jahres gab es in Bayern 93.215 Empfänger von Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). Dieser Rückgang von 26 Prozent gegenüber 2015 hängt mit der hohen Zahl positiver Asylbescheide zusammen. Anerkannte Asylbewerber erhalten nämlich keine Leistungen mehr nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, sondern beziehen bei Nichterwerbstätigkeit Hartz IV nach dem Sozialgesetzbuch II und tauchen in keiner AsylbLG-Statistik auf. Die Zahl von 93.215 Leistungsempfängern nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erfasst somit längst nicht die Gesamtzahl der in Bayern staatlich alimentierten Asylbewerber.

München - Die bayerischen Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen meldeten im ersten Quartal 2017 insgesamt 10,34 Millionen Passagiere im gewerblichen Luftverkehr (einschließlich des Durchgangsverkehrs). Das entspricht im Vorjahresvergleich einem Plus von 6,8 Prozent. Das Fracht- und Postaufkommen stieg um 2,8 Prozent auf 94.524 Tonnen. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, starteten und landeten auf den bayerischen Hauptverkehrsflughäfen mehr als 102.000 Flugzeuge (plus 6,3 Prozent).

München - Nach Berechnungen des Bayerischen Landesamtes für Statistik verdienten vollzeitbeschäftigte bayerische Arbeitnehmer im ersten Quartal 2017 monatlich durchschnittlich 3.878 Euro. Der Index der Bruttomonatsverdienste (ohne Sonderzahlungen) von Vollzeitbeschäftigten stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2,0 Prozent.

München - Im Laufe des Jahres 2016 wurden in Bayern 3.644 Maßnahmen eines Familiengerichts für Kinder und Jugendliche aufgrund einer Kindeswohlgefährdung eingeleitet. Nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Statistik waren 1.884 Jungen und 1.760 Mädchen betroffen. In 2.063 Fällen wurde die teilweise oder vollständige Übertragung der elterlichen Sorge auf das Jugendamt oder einen Dritten verfügt.

München - Die Zahl der Gästeankünfte in den bayerischen Beherbergungsbetrieben nahm in den ersten drei Monaten 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,3 Prozent auf 6,9 Millionen zu, während die Zahl der Übernachtungen um 1,7 Prozent auf 17,5 Millionen abnahm. Das teilte das Bayerische Landesamt für Statistik nach den vorläufigen Ergebnissen der Monatserhebung im Tourismus mit.

München - Im letzten Jahr wurden 11.483 Schwangerschaftsabbrüche bei Frauen mit bayerischem Wohnsitz durchgeführt. Aus Sicht von Kirchen und Lebensschützern sind das erschreckend viele Abtreibungen. Trotzdem sank die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf den niedrigsten Stand seit 2000.Damit setzte sich der in Bayern seit 2004 rückläufige Trend fort, dessen einzige Ausnahmen die Jahre 2011 und 2014 mit einem Anstieg darstellten.

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