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Strullendorf - Wie die Polizei erst jetzt mitteilte, kam es am Samstagabend im oberfränkischen Strullendorf zu einer brutalen Vergewaltigung. Nach den Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft bedrohte ein 17-jähriger somalischer Asylbewerber eine 43 Jahre alte Frau mit dem Tod, schlug ihr ins Gesicht und zwang sie anschließend gegen ihren Willen zum Geschlechtsverkehr.

München - Dreizehn Traditionen und Bräuche aus Bayern finden auf der Grundlage des maßgeblichen UNESCO-Übereinkommens nun Aufnahme in das nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes. Zwei bayerische Initiativen, die sich in besonderer Weise um den Erhalt dieses Kulturerbes verdient machen, werden außerdem in das „Register guter Praxisbeispiele“ aufgenommen.

Bamberg - Anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 1. Dezember hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) insbesondere junge Leute davor gewarnt, das Ansteckungsrisiko mit AIDS zu unterschätzen. Bei einer Präventionsvorlesung für Schülerinnen und Schüler in Bamberg sagte sie: „Die Therapiemöglichkeiten bei AIDS haben sich zwar verbessert. Aber diese Immunschwächekrankheit ist immer noch unheilbar. Deshalb ist es wichtig, sich vor eine Infektion mit dem HI-Virus zu schützen.“

Bamberg - Dass durch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) die deutschen Sparer enteignet und ihre privaten Lebensversicherungen entwertet werden, ist längst eine Trivialerkenntnis. Trotzdem lässt die Bundesregierung die EZB gewähren, damit sich die südeuropäischen Schuldenstaaten weiterhin mit zinsfreien Staatskrediten eindecken können.

Nürnberg - Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat mit der Forderung für Aussehen gesorgt, in der Fastenzeit auf Smartphones, Tablets und Computer zu verzichten. Beim Aschermittwoch der Künstler in Nürnberg plädierte er für eine gesellschaftliche Entschleunigung, die Gelassenheit und Zuversicht schenke und von Aggressionen und Depressionen befreie.

München - Das Widerstandsnest, das die bayerische SPD aufmischen und zu alten Werten zurückführen will, liegt in Abensberg im niederbayerischen Landkreis Kelheim. Dort ist der frühere Realschullehrer Walter Adam (71) zu Hause, der auf eine 46-jährige Mitgliedschaft in der alles andere  als erfolgsverwöhnten Bayern-SPD zurückblickt. Der Frust über die Dauerkrise der bayerischen Genossen hat ihn den kühnen Entschluss fassen lassen, auf dem Landesparteitag der SPD in Hirschaid bei Bamberg für das Amt des Landesvorvorsitzenden zu kandidieren.

Redaktion