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Wemding – Josef Bader (DG-Gruppe AG) hat gut Lachen! Fast 30 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland verlassen sich zur Altersabsicherung auf die gesetzliche Rente, obwohl diese mittelfristig deutlich sinken und große Altersarmut produzieren wird. Das hat nichts mit Panikmache, sondern einfacher Mathematik zu tun: Immer weniger Erwerbstätige müssen in Zukunft immer mehr Rentner finanzieren. Um den gewohnten Lebensstandard im Alter zu sichern, wird zusätzliche Vorsorge enorm wichtig. Immer mehr Deutsche setzen deswegen auf die betriebliche Altersvorsorge (bAV), um die fast unvermeidlichen Lücken bei der gesetzlichen Rente zu verkleinern. Durch Aktivwerden ihres Arbeitgebers, durch Eigeninitiative oder aufgrund von Tarifverträgen haben mehr als 18 Millionen Beschäftigte Ansprüche auf eine bAV-Rente.

München - Nach Berechnungen des Bayerischen Landesamtes für Statistik verdienten vollzeitbeschäftigte bayerische Arbeitnehmer im ersten Quartal 2017 monatlich durchschnittlich 3.878 Euro. Der Index der Bruttomonatsverdienste (ohne Sonderzahlungen) von Vollzeitbeschäftigten stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2,0 Prozent.

München - Nach einem starken Zuwachs im Jahr 2015 ist die Zahl der Gewerkschaftsmitglieder in Bayern im vergangenen Jahr wieder leicht zurückgegangen. Zum Jahresende 2016 waren 810.802 Menschen in Bayern Mitglied einer der acht Einzelgewerkschaften des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein leichter Rückgang um 1.532 Personen. Der DGB ist der Dachverband für die Mitgliedsgewerkschaften IG Metall, ver.di, IG BCE, EVG, IG BAU, NGG, GdP und GEW und vertritt deutschlandweit über sechs Millionen Mitglieder.

München - Bayerische Arbeitnehmer verdienten im Jahr 2015 real, also preisbereinigt, durchschnittlich 2,7 Prozent mehr als im Jahr 2014. Zur Ermittlung des Bruttoverdienstes wurden die Einkünfte aller Arbeitnehmer erfasst, also die Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten genauso wie die geringfügig Beschäftigten. Die Reallohn-Steigerung von 2,7 Prozent war der höchste Zuwachs seit Beginn der Zeitreihe des Reallohnindex im Jahr 2008. Nach Berechnungen des Bayerischen Landesamts für Statistik erhöhten sich im Jahr 2015 die Verdienste nominal um 3,0 Prozent, wohingegen die Verbraucherpreise lediglich um 0,4 Prozent zulegten.

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