bayern-depesche.de

München - Nach einem erfolgreichen Testlauf beim Polizeipräsidium München startet die Nutzung des „Polizei Messenger“ zunächst beim Polizeipräsidium Mittelfranken. Bis Ende 2017 sollen alle bayerischen Polizeiverbände mit insgesamt 2.800 speziellen Smartphones ausgestattet werden und schließlich im Jahr 2018 jede Polizeistreife über einen Messenger verfügen. Die Finanzmittel dafür kommen aus dem Sicherheitspaket „Sicherheit durch Stärke“ der bayerischen Staatsregierung, die dafür in diesem Jahr 3,7 Millionen Euro bereitstellt.

Augsburg - In den Abendstunden des 8. April hielten sich mehrere junge Männer aus dem Landkreis Ansbach in der Augsburger Innenstadt auf, um dort einen Junggesellenabschied zu feiern. Am 9. April gegen 1.30 Uhr nachts wurden sie im Bereich des Moritzplatzes von vier Fremden angesprochen und provoziert. Nach einem kurzen Wortwechsel schlug einer der Unbekannten einem 25-Jährigen unvermittelt mit der Faust ins Gesicht, so dass dieser umfiel. Auch als das Opfer schon am Boden lag, schlug der Angreifer weiter auf den 25-Jährigen ein und versetzte ihm nach Zeugenaussagen auch Fußtritte gegen den Kopf. Als ein Freund dem Verletzten zu Hilfe kommen wollte, wurde er aus der Gruppe mehrfach mit einer Metallkette geschlagen und am Rücken verletzt.

München - Stadtverwaltung, Wirte und Schausteller ziehen eine ernüchternde Bilanz: Das 183. Münchner Oktoberfest haben nur 5,6 Millionen Menschen besucht und damit noch einmal 300.000 weniger als im Vorjahr. Mit 5,6 Millionen Wiesn-Gästen wurde 2016 die niedrigste Besucherzahl seit 15 Jahren verzeichnet. Nur im Jahr 2001 waren mit 5,5 Millionen Besuchern noch weniger Menschen auf das Oktoberfest gekommen.

München - Bayerns Finanzminister Markus Söder fordert, Hunderttausende Asylbewerber aus Deutschland wieder in ihre Heimatländer zurückzuschicken. Statt des Familiennachzugs brauche man „die Rückführung von mehreren Hunderttausend Flüchtlingen in den nächsten drei Jahren“. Deutschland habe vorübergehend vielen Menschen Schutz vor Bürgerkriegen gewährt. Doch wenn sich die Situation in den Herkunftsländern der Flüchtlinge verbessere, müssten diese wieder zurückkehren und ihr Land aufbauen.

Nürnberg - Kein gesellschaftliches Thema treibt die Deutschen mehr um als die Massenzuwanderung und die daraus folgenden Integrationsprobleme. Nach einer repräsentativen Umfrage des GfK Vereins in Nürnberg bereitet der unkontrollierte Flüchtlingszustrom 83 Prozent der Deutschen Kopfzerbrechen. Im Jahr 2015 benannten nur 35 Prozent der Befragten die Zuwanderung als größtes Gesellschaftsproblem.

Erfurt – Die Thüringer Landtagsabgeordnete Katharina König (Linke) hat die Äußerungen der Bundestagsfraktionschefin der Linken, Sarah Wagenknecht, nach dem Bombenanschlag von Ansbach scharf kritisiert. „Forderungen der Rechtspopulisten posaunen, ihnen damit den Weg bereiten, das alles als links darstellen. Dinge, die Sarah Wagenknecht kann“, so die Tochter des umstrittenen Jenaer Jugendpfarrers Lothar König am Dienstag auf Twitter.

Seite 1 von 2

TEAM