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Jena - Kaum hatte „Her Majesty“ ihren Sommerurlaub beendet, stürzte sie sich mit maximaler Leidenschaft in die Arbeit. Einer ihrer Programmpunkte war am vergangenen Dienstag der Bürgerdialog in Jena. Die ausgewählten Bürger sollten ein möglichst großes Spektrum der Gesellschaft abbilden.

München - Jetzt ist es amtlich:  Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Recep Tayyip Erdogan, den Despoten aus dem Morgenland, zu einem offiziellen Staatsbesuch nach Deutschland gebeten. Mit allen militärischen Ehren, versteht sich. Erinnern wir uns zurück. Gleich nach seiner Wiederwahl hat der Autokrat selbst angekündigt, Deutschland heimzusuchen.

Berlin - Das war wohl nichts mit dem Rettungs- und Überlebensplan unserer Regierung, die finale Flüchtlingsdebatte mit der Schwesterpartei CSU und der SPD während der Fußballweltmeisterschaft möglichst ohne Wellenschlag durchzuziehen. Das deutsche Endspiel hätte als politisches Highlight für maximale Jubelstürme für die eigene Unfähigkeit gesorgt. Wir wären wieder wer gewesen. Sind wir aber nicht!

Kufstein - Wenn einer der renommiertesten politischen Kolumnisten der New York Times den sofortigen Rücktritt der Kanzlerin Angela Merkel fordert, sollten endlich in Deutschland alle Alarmglocken läuten.  Dabei spricht Bret Stephens genau das aus, was sich in den Köpfen deutscher Durchschnittswähler längst festgesetzt hat. Angela Merkel hat verspielt, ja, sie wird mehr und mehr zur Unperson, sogar bei ihren Partnern im Ausland.

Samstag, 30 Juni 2018 16:56

Was ist des Deutschen Vaterland?

in Politik

Dresden - Mein Kanzleikollege hat ein anspruchsvolles Interesse: Die Napoleonischen Kriege. Unlängst fuhren wir von Leipzig nach Dresden und sahen aus der Ferne das Völkerschlachtdenkmal. So entspann sich eine Diskussion über die Aktualität der Befreiungskriege gegen die Napoleonische Fremdherrschaft.

Freitag, 29 Juni 2018 15:10

Ein Halleluja auf Merkels 'Durchbruch'

in Politik

Berlin - Ich will's mal so sagen. Ein Politiker wird einen Durchbruch immer einem Durchfall vorziehen, sei er noch so dürftig. Im Falle der Verhandlungen in Brüssel stellt sich für Frau Merkel nach einer langen Sitzungsnacht die Frage, in welcher Verpackung sie das Ergebnis ihrer beschleunigten Verdauung möglichst mundgerecht dem Parlament und dem Innenminister zuhause präsentieren soll.

Berlin - Die gequält-optimistische Botschaft sollte wohl Zuversicht verbreiten, die Angela Merkel gestern nach dem Mini-Gipfel vor den Kameras verkündete. „Es gab viel guten Willen“, ließ sie die Journalisten wissen, obwohl sich vor den Türen des Verhandlungsorts längst herumgesprochen hatte, dass die Kanzlerin nichts zu lachen hatte. Deutschland kann man mit diesen abgedroschenen Floskeln nicht mehr beruhigen. Schon gar nicht die Bayern.

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