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Lichtenfels - Oscar und Echo kennen alle, doch neben den bekannten Preisen für besonders gute oder erfolgreiche Künstler und ihre Erzeugnisse gibt es seit Jahren auch eine beachtliche Zahl an Negativpreise für eher weniger überzeugende Arbeiten. Wer etwa eine „Goldene Himbeere“ als „schlechtester Schauspieler“ bekommt, dürfte sich über diese Preisverleihung kaum freuen. Besonders makaber ist der Darwin Award: Dessen Preisträger können ihre „Auszeichnung“ nicht einmal mehr zur Kenntnis nehmen – sie wurden für ihre besonders ungeschickte Art ums Leben zu kommen geehrt.

Berlin - Das AfD-Vorstandsmitglied Alice Weidel hat die in Deutschland lebenden Türken, die beim Verfassungsreferendum für Recep Tayyip Erdogans neues Präsidialsystem gestimmt haben, zur Rückkehr in die Türkei aufgefordert. Auch müsse darüber nachgedacht werden, Erdogan-Unterstützern wegen begründeter Zweifel an ihrer Loyalität die deutsche Staatsbürgerschaft abzuerkennen.

Stuttgart - Am Wochenende hat die AfD Baden-Württemberg den Landesvorstand und Landesvorsitzenden neu gewählt. Überraschend konnte der relativ unbekannte, bisherige Büroleiter von Jörg Meuthen, Ralf Özkara das Bundesvorstandsmitglied Alice Weidel in einer Stichwahl knapp besiegen. Der Co-Bundessprecher Jörg Meuthen unterstützte in seiner Rede Ralf Özkara bei dieser Wahl. Er sprach sich gegen Alice Weidel aus und meinte, eine künftige Bundestagsabgeordnete könne nicht gleichzeitig die Fülle einer Vorstandsarbeit bewältigen.

München - In einer gemeinsamen Erklärung sehen sich die Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, der Präsident der Französischen Republik und der Ministerpräsident der Italienischen Republik genötigt nach dem Brexit “ein starkes Bekenntnis zur Europäischen Einigung" abzugeben. Für ein „vertieftes gemeinsames Handeln“ geben Angela Merkel, François Hollande, und Matteo Renzi die drei prioritären Bereiche vor: „Innere und äußere Sicherheit, starke Wirtschaft und starker sozialer Zusammenhalt“ und „ambitionierte Programme für die Jugend“.

Berlin – Am 4. Mai will die Europäische Zentralbank (EZB) über die Zukunft des 500-Euro-Scheins entscheiden. Nach einem Bericht der Tageszeitung „Die Welt“ sind die europäischen Notenbanker jedoch schon längst dabei, vollendete Tatsachen zu schaffen. So ist die Zahl der in Umlauf befindlichen 500-Euro-Scheine seit Dezember letzten Jahres kontinuierlich zurückgegangen. Nach den aktuellen EZB-Zahlen gab es Ende 2015 noch exakt 613.559.542 Banknoten im Wert von je 500 Euro. Im März 2016 hingegen waren es nur noch 594.417.006 – also fast 20 Millionen weniger. Die Währungshüter haben damit in nur drei Monaten 500er im Wert von knapp zehn Milliarden Euro aus dem Verkehr gezogen.

Mainz – Die Alternative für Deutschland (AfD) hat eine bundesweite Kampagne gegen die Einschränkung des Bargeldverkehrs gestartet. „Wir sind der Meinung, dass das Thema Bargeldeinschränkung und Bargeldverbot massiv in die bürgerlichen Freiheiten eingreift“, erklärte dazu die AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry beim offiziellen Beginn der Kampagne „Bargeld lacht! – Nein zum Bargeldverbot“ in Mainz.

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