bayern-depesche.de

München - Im bundesweiten Vergleich steht Bayern seit Jahrzehnten in nahezu allen Bereichen vorbildlich da: Innere Sicherheit, Wirtschaft, Staatshaushalt. Diese Erfolge waren das Kapital der CSU, das diese vor jeder Wahl in die Waagschale legte und mit Ergebnissen belohnt wurde, von denen die CDU andernorts nur träumen konnte.

Greding - Am Wochenende übernahmen  einige „Qualitätsmedien“ eine dpa-Meldung über den AfD-Parteitag in Greding, in der die dpa nachweislich FAKE News verbreitete. Laut dpa will der AfD-Bundestagsabgeordnete Petr Bystron Flüchtlinge, die in ihren unsicheren Heimatländer Urlaub machen, „selbstverständlich entsorgen“.  Dabei sagte Bystron in seiner viel umjubelten Rede, man müsse „solche Menschen“ wie die Integrationsbeauftragte Aydan Özoguz (SPD) „selbstverständlich entsorgen“. Dabei nahm er für alle beteiligten (auch andere Reporter) gut wahrnehmbar Bezug auf seinen Kollegen Alexander Gauland. Nur der dpa-Berichterstatter Klaus Tscharnke aus Nürnberg hörte etwas anderes und schickte seine Version über den Ticker.

Berlin - Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) erntete scharfe Kritik für ihre Äußerungen zu Polen. In der TV-Sendung Maybrit Illner sagte von der Leyen: „der gesunde demokratische Widerstand“ der jungen Polen gegen ihre eigene Regierung sei lobenswert und fügte hinzu: „die muss man unterstützen!“.

Berlin - Corinna Miazga ist eigentlich eine gebürtige Norddeutsche. Im Raum Oldenburg wuchs Corinna auf. Erst das Studium und die Liebe ließen sie später ins niederbayerische Straubing wechseln. Dort hat sie Wurzeln gefunden.Sie gilt seit Anbeginn der AfD als besonders eigenwillig und kampfstark. Schon ein Bernd Lucke, in der Öffentlichkeit fast vergessener Ex-Sprecher der AfD, konnte der Kampfbereitschaft Miazgas für die "Werte der AfD" einzutreten, auf Dauer nichts entgegen setzen. Lucke ist längst Geschichte. Corinna Miazga stieg auf.

München - Da wollte wohl jemand ganz dringend Pluspunkte bei seinem Dienstherrn sammeln: Peter Pytlik, Vize-Landeschef der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Bayern, hat mit seinem Frontalangriff auf den AfD-Landesvorsitzenden Petr Bystron ein Eigentor geschossen. Oder – wie er es ausdrücken würde – sich selbst einen „Bärendienst“ erwiesen.

Greding - Der Parteitag der AfD Bayern in Greding hat mit einer großen Mehrheit von über 90% der Stimmen einen Antrag abgeschmettert, den Landesvorsitzenden Petr Bystron vom Listenplatz vier der Bundestagsliste abzuwählen. Der Präsident der Deutsch-Slowakischen Wirtschaftskammer Paul Podolay wurde auf Listenplatz 10 gewählt.

Greding - Die AfD ist immer für eine Überraschung gut. So wählten die bayerischen Mitglieder der AfD am Sonntag in Greding auf der Aufstellungsversammlung zum Deutschen Bundestag ihre ersten drei Spitzenkandidaten. Landeschef Petr Bystron, der für den 1. Listenplatz antrat, erlitt eine herbe Niederlage. Es waren zwei weitere Bewerber, die Bystron herausforderten. Der eine Herausforderer erhielt nur 10 Stimmen. Martin Hebner, der Starnberger AfD-Kreisvorsitzende, hingegen gewann die Kampfabstimmung mit 243 Stimmen vor Petr Bystron mit 190 Stimmen.

Montag, 27 März 2017 23:30

Die AfD Bayern kastriert sich selbst.

in Politik

München: Schock bei den Anhängern der AfD in Bayern: Der beliebte Landesvorsitzende Petr Bystron wurde am Sonntag bei der Listenaufstellung zum Bundestag nicht auf Platz eins der Landesliste gewählt. Stattdessen soll nun als Spitzenkandidat der Partei der bis dahin völlig unbekannte Schriftführer des Landesvorstandes Martin Hebner die Partei in den Wahlkampf führen. Das könnte für die Partei verheerende Folgen haben. Entsprechend frohlockt die Süddeutsche: „AfD düpiert Parteichef“.

Seite 1 von 2

TEAM