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Auch in Oberbayern tobt der Wahlkampf

Rosenheim: AfD-Bezirkstagskandidat Christian Demmel kritisiert Plakat-Vandalismus

Sonntag, 02 September 2018 10:49 geschrieben von  Gabriela Clauter
Zerstörtes Plakat der AfD ersetzt durch ein Plakat von Die Linke Zerstörtes Plakat der AfD ersetzt durch ein Plakat von Die Linke Quelle: AfD Rosenheim

Rosenheim - Der AfD-Bezirkstagskandidat Christian Demmel kritisiert Plakat-Vandalismus. Wie alle Parteien begann auch die AfD mit der Plakatierung und musste feststellen, dass, wie beispielsweise in Bad Aibling, bereits nach wenigen Stunden zahlreiche AfD-Plakate zerstört, heruntergeschnitten bzw. heruntergerissen, mit Farbe besprüht oder durch Plakate der Partei „Die Linke“ ersetzt wurden.

Christian Demmel, stellvertretender AfD-Kreisvorsitzender und Bezirkstags-Kandidat der AfD Rosenheim, stellt hierzu fest: „Jegliche Gewaltanwendung und Beschädigung gegen andere Politiker und Kandidaten ist absolut inakzeptabel! Dazu gehört auch das Eigentum gegnerischer Parteien in Form von Plakaten und Werbeträgern. Der Druck und der Verbrauch dieser Plakate ist für alle Parteien sehr teuer und für die Umwelt nicht unbedingt unschädlich. Je mehr man an zerstörten Plakaten austauschen muss, desto schädlicher und teurer wird es. Das geht letztendlich immer auf Kosten der Steuerzahler. Darüber hinaus ist es ein Zeichen von Fairness und Respekt, den Konkurrenten zwar hart in der Sache, aber fair im Umgang zu behandeln. Wir von der Alternative für Deutschland bitten und fordern zugleich alle Parteien dazu auf, einen fairen, redlichen und respektvollen Wahlkampf zu machen! Jeder soll für sich selbst Werbung machen und dann die Wähler entscheiden lassen, wessen Vertrauen sie gewinnen konnten!“

Die Beschädigung, Zerstörung und Entwendung von Plakaten oder Wahlmaterialien ist eine Straftat. Die AfD Rosenheim wolle solche Taten, wie auch im letzten Jahr, stets zur Anzeige bringen. Die Bevölkerung sei aufgefordert bei verdächtigen Beobachtungen Beweisfotos der Delikte zu machen und umgehen die nächste Polizeidienststelle zu informieren - zu jeder Tageszeit.

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