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Gebürtiger Kongolese fürchtet um Deutschland in der Flüchtlingskrise

Bad Aibling: Serge Menga spricht bei der AfD Klartext

Donnerstag, 20 September 2018 16:06 geschrieben von  Gabriela Clauter
Die Kandidaten der AfD Rosenheim zur Landtags- und Bezirkstagswahl 2018 mit Serge Menga Die Kandidaten der AfD Rosenheim zur Landtags- und Bezirkstagswahl 2018 mit Serge Menga Quelle: AfD Rosenheim

Bad Aibling - Als Freund der klaren Worte ist er bekannt – Serge Menga. Die AfD konnte ihn für einen Abend in Bad Aibling gewinnen und viele Zuhörer kamen, um den gebürtigen Kongolesen, welcher seit 30 Jahren in Deutschland lebt live zu erleben.

Und selbstverständlich nahm Serge Menga auch in Bad Aibling kein Blatt vor den Mund. Nach der Begrüßung durch Landtagskandidat Andreas Winhart stellten sich die weiteren Kandidaten der AfD Andreas Kohlberger (Bezirkstag), Christian Demmel (Bezirkstag) sowie der oberbayerische Landtags-Listenführer Franz Bergmüller dem Publikum vor. Dann kam YouTube-Star Serge Menga und legte gleich richtig los. „Ich verstehe nicht, was in diesem Land zur Zeit abgeht“, stellte Menga eingangs fest. Er berichtet von seiner Ankunft und seinen Anstrengungen sich in Deutschland zu integrieren. Deutschland sei seine Heimat geworden, er habe die deutsche Staatsbürgerschaft und wünsche sich auch hier alt zu werden. Aber er sehe die negativen Veränderungen in der deutschen Gesellschaft seit der Migrationskrise welche auch auf jeden Bürger bei der Sicherheit Auswirkungen zeige.

Serge Manga hierzu: „Ich habe eine solche Zeit in Deutschland zuvor nie erlebt“. Sein Antrieb seine Vorträge zu halten, gelte vor allem der Zukunft seiner eigenen Kinder, welche in einem geordneten Deutschland aufwachsen sollen. Emotional wurde es, als Serge Menga von seiner Lehrerin berichtete, welche ihm in einem persönlichen Gespräch klar machte, dass er es in Deutschland nur mit Leistung zu etwas schaffen würde. Sätze, an welche sich Serge Menga später wieder erinnerte und welche sein zukünftiges Leben stärker beeinflussen sollten als er es sich damals als Schulkind dachte. Diesen Leistungsgedanken suche er aber bei den jetzt ankommenden und vielen schon länger hier lebenden Ausländern vergebens.

Bei der anschließenden Diskussion, bei welcher sich auch die Kandidaten der AfD den Fragen des Publikums stellten, nutzen zahlreiche Besucher der Veranstaltung die Gelegenheit mehr über die Zustände in Mengas Heimatland, der Demokratischen Republik Kongo dem ehem. Zaire, zu erkundigen. Es entstand eine lebhafte Diskussion über Entwicklungshilfe, den Reichtum Afrikas an Bodenschätzen sowie die Handels- und Hegemonialpolitik der führenden Industrienationen. Der AfD Kreisverband wird in Kürze ein Video der Veranstaltung auf YouTube veröffentlichen.

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