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Tochter des SEK Beamten Roland Krüger hat lebenslänglich

Polizistenmörder Yassin Ali-Khan zurück aus dem Libanon in Deutschland

Mittwoch, 26 September 2018 13:50 geschrieben von 
Polizistenmörder Yassin Ali-Khan zurück aus dem Libanon in Deutschland Quelle: PIXABAY.COM | CC0 Creative Commons

Berlin - Am 23. April 2003 erschoss der Libanese Yassin Ali-Khan (48) aus Neukölln den SEK-Beamten Roland Krüger (1966 – 2003).

Yassin Ali-Khan wurde wegen Mordes verurteilt und saß 15 Jahre im Gefängnis, seit Anfang des Jahres ist er frei und wurde in den Libanon ausgewiesen. Doch er darf schon nach einem Jahr wieder in die Bundesrepublik einreisen, dies entschied das Berliner Verwaltungsgericht mit einer Begründung, die mehr als fragwürdig ist.

Ali-Khan hat vier minderjährige Kinder mit deutschem deutschen Pass. Eine Trennung vom Vater sei den Kindern nicht länger als ein Jahr zuzumuten. Also ist der Polizistenmörder bald wieder in Berlin und kann dort sein Leben als Familienvater auf Kosten der Steuerzahler weiterführen.

Anschließende Sicherungsverwahrung wurde nicht angeordnet.

Der damals junge Vater Roland Krüger hinterließ eine 1-jährige Tochter, die ihren Vater nie wirklich kennenlernen durfte. Seine damalige Lebensgefährtin erhielt auch keinerlei Unterstützung und musste das Mädchen ohne Vater alleine großziehen. Die Anteilnahme der Bevölkerung war damals groß, Spenden wurden gesammelt, von Bürgern. Der damals Regierende Bürgermeister von Berlin,Klaus Wowereit (SPD) hielt Anteilnahme offensichtlich nicht für notwendig.

Ali-Khan gehörte zu libanesischen Mafia und sollte vom Sondereinsatzkommandos (SEK) festgenommen werden. Roland Krüger stürmte am 23. April 2003 die Wohnung von Yassin Ali-Khan in der Kienitzer Straße 33 gestürmt. Ali-Khan eröffnete sofort das Feuer und traf Krüger mit einem Schuss in den Kopf.

Schon damals herrschten in Berlin arabische Clans und lebten üppig von der organisierten Kriminalität. Bis heute lässt man diese nahezu unbehelligt gewähren, im Gegenteil, durch die Zuwanderung haben sich die Clans noch weiter ausgebaut. 2016 wurde in Essen Mahmoud M. (47) zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt, nachdem er in der Essener Innenstadt ein Blutbad angerichtet hat. Und erst vor drei Wochen wurde Nidal R. öffentlich in Berlin hingerichtet. Seit vielen Jahren töten rivalisierende Clans im Kampf um Ehre, Macht und die Hoheit der organisierten Kriminalität auf der Straße.

Was ist nun von einem Urteil zu halten, dass einem Mörder die Einreise erlaubt, weil er in Berlin minderjährige Kinder hat. Man könnte fragen, was haben seine minderjährigen Kinder mit den Taten des Vaters zu tun? Wäre es nicht zumutbar, das diese ihrem Vater außerhalb Deutschlands begegnen? Man darf getrost festhalten, dass die Tochter von Krüger diese Fürsorge durch den Staat nicht erfahren hat. Sie muss ertragen, dass der Mörder ihres Vaters frei herumläuft und ihr jederzeit begegnen kann. Ob von Ali-Khan zukünftig keine Straftaten mehr zu erwarten sind, dass er sich von seinem Kriminellen Clan losgesagt hat, auch dies darf zumindest bezweifelt werden.

Die Tochter von Krüger scheint vergessen, dem Mörder bringt man Verständnis und Milde entgegnen. Für solche Gerichtsentscheidungen muss man kein Verständnis haben. Erst recht nicht, wenn man die derzeitig wachsende Kriminalität der arabischen Clans ernsthaft bekämpfen will.

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Angela Prokoph-Schmitt

Angela Prokoph-Schmitt (Jahrgang 1968) ist eine leidenschaftliche Demokratin und im südhessischen Darmstadt aufgewachsen.

Sie ist Mitglied der CSU (Bayern) und der CDU (Hessen). Seit Juni 2017 führt sie auch die Redaktion von BAYERN DEPESCHE.

Webseite: https://www.bayern-depesche.de/show/author/54-angela-prokoph-schmitt.html
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