bayern-depesche.de

Freigegeben in Politik

Macher sind gefragt - keine predigenden Zauderer

Nicht Gerhard Schröder: Angela Merkel ist das Problem der deutschen Politik!

Samstag, 30 September 2017 17:13 geschrieben von 
Hetze gegen Alt-Kanzler Gerhard Schröder (SPD) heute auf BILD Hetze gegen Alt-Kanzler Gerhard Schröder (SPD) heute auf BILD Quelle: HESSEN DEPESCHE, BAYERN DEPESCHE

Berlin - Irre laufen die Mainstream-Medien weiterhin einer gnadenlos zur Bundestagswahl 2017 gescheiterten Bundeskanzlerin hinterher. Jamaika soll's nun retten.

Angela Merkel brachte es in den letzten vier Jahren fertig, aus einer einstmals "Großen Koalition" ein numerisch gerade noch mögliches Kleinstbündnis zu machen: CDU plus SPD und CSU sind im Bund zusammen auf rund 53 Prozent geschrumpft. Die Frau, die nach ihrer Amtszeit eine sterbende Union hinterlassen könnte, ist das Problem der deutschen Politik.

Trotzdem machen uns meinungsstarke 'Merkel-Medien' wie beispielsweise BILD heute vor, der tatkräftige Alt-Kanzler Gerhard Schröder (SPD) sei zum Schämen.

Gerhard Schröder, inzwischen 73 Jahre alt, wurde nun Aufsichtsratschef des russischen Öl-Multis ROSNEFT. Klar hat er diese Position inne, weil er auch persönlich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gut kann. Erfolgreiche Realpolitiker, wie es mal vor langer Zeit auch Reichskanzler wie Bismarck oder Stresemann waren, hätten es als politische Zusatzchance geschätzt, neben den offiziellen politischen Gesprächen mit Moskau auch über die Expertise eines verdienten deutschen Alt-Politikers zu verfügen. Was soll da bitte die bigotte Pseudo-Moral?

Gerhard Schröder hat ähnlich wie einst Bayerns Ministerpräsident Franz-Josef Strauß (CSU) angepackt, nie gezaudert. Auch Schröder ist es zu verdanken, dass die deutsche Wirtschaft 2017 noch brummt. Er wagte die Reformen, riskierte seine knappe Abwahl.

Seitdem führt uns eine Bundeskanzlerin Angela Merkel rautenförmig durch den Pudding des wabbelegigen Nichts!

Während in Nordamerika und in Fernost längst weitere technische Revolutionen im Gange sind, besinnt sich Deutschland unter Merkel einer subventionierten Windmühlenpolitik - einer Technik aus dem Mittelalter, nur neu verpackt.

Franz-Josef Strauß machte aus dem Agrarland Bayern die industrielle Herzkammer Deutschlands. Bis Mitte der 1980er Jahre, man blicke zurück, war der Freistaat Bayern Ländern wie Nordrhein-Westfalen gnadenlos unterlegen. Strauß packte es an. Wegte es. So tat es auch Gerhard Schröder mit seinen Reformen für Deutschland.

Angela Merkel bedachte dagegen nichts bis zum Ende. Die EU hat Großbritannien verloren, die Euro-Krise wurde nur teuer vertagt und die Flüchtlingsfrage dürfte noch Generationen belasten.

Aber Moral dringt durch alle Medien. Sogar der FDP, eine freisinnige Partei, die vor vier Jahren gnadenlos durchs GEZ-TV von ARD und ZDF gehetzt wurde, rät man nun liebevoll zum Experminent Jamaika. Das letzte Aufgebot für die schrumpfende Superkanzlerin soll einfach möglich sein.

Dagegen wird Gerhard Schröder durch alle Gazetten gejagt. Irre!

Gönnen wir unserem Alt-Kanzler doch dieses Altersgeld. Man mag zu Putins Russland 2017 stehen wie man mag - eine gute Achse in den Kreml kann nie schaden.

Danke Gerhard Schröder! Sie haben schon immer unseren Respekt verdient.

Wann geht Merkel?

Artikel bewerten
(2 Stimmen)
Angela Prokoph-Schmitt

Angela Prokoph-Schmitt (Jahrgang 1968) ist eine leidenschaftliche Demokratin und im südhessischen Darmstadt aufgewachsen.

Sie ist Mitglied der CSU (Bayern) und der CDU (Hessen). Seit Juni 2017 führt sie auch die Redaktion von BAYERN DEPESCHE.

Webseite: https://www.bayern-depesche.de/show/author/54-angela-prokoph-schmitt.html
Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten

TEAM