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WerteUnion springt Horst Seehofer (CSU) zur Seite

Dr. Thomas Jahn und Alexander Mitsch fordern Entschuldigung von Armin Laschet (CDU) ein

Mittwoch, 12 September 2018 12:08 geschrieben von  Gabriela Clauter
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) zählt zu den aussichtsreichsten Paladinen rund um Bundeskanzlerin Angela Merkel. Für Konservative bietet Laschet allerdings nur schwere politische Kost. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) zählt zu den aussichtsreichsten Paladinen rund um Bundeskanzlerin Angela Merkel. Für Konservative bietet Laschet allerdings nur schwere politische Kost. Quelle: Armin Laschet

Berlin - Die WerteUnion, eine am 25.03.2017 gegründete bundesweite Rettungsaktion konservativer Kräfte innerhalb von CDU und CSU geht gegen NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) in die Vollen. Nach einer verbalen Entgleisung Laschets gegen Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), so sehen es die Wertkonservativen, solle sich Laschet beim CSU-Vorsitzenden entschuldigen.

Alexander Mitsch, Bundesvorsitzender der WerteUnion, erklärt dazu:

“Mit seinem ungerechtfertigtem Vorwurf, Horst Seehofer bediene sich der Sprache Saddam Husseins, hat Armin Laschet die Grenzen des in der politischen Diskussion zumutbaren überschritten.

Wenige Wochen vor einer wichtigen Landtagswahl dem Vorsitzenden der Schwesterpartei öffentlich mit einer persönlichen Verunglimpfung in den Rücken zu fallen, ist in hohem Maße unsolidarisch sowie parteischädigend und einem stellvertretendem Bundesvorsitzenden der CDU unwürdig!

Die WerteUnion fordert Armin Laschet daher nachdrücklich dazu auf, seinen Vorwurf unverzüglich zurückzunehmen und sich öffentlich bei Horst Seehofer für seine Entgleisung zu entschuldigen!“„Anscheinend beabsichtigen die Linken in der CDU die Wahlchancen der CSU zu sabotieren, um hierdurch eine Schwächung der Konservativen in der Union zu erreichen und gleichzeitig von ihrer eigenen Verantwortung für die Asylkrise und die daraus resultierenden katastrophalen Wahlumfragen abzulenken.Es ist sehr verwunderlich wie schnell Armin Laschet an- scheinend vergessen hat, dass er selber in seinem Landtagswahlkampf auf die Unterstützung von Horst Seehofer, Wolfgang Bosbach und die Konservativen in der Union zurückgegriffen hat.Ohne diese Unterstützung wäre Armin Laschet heute nicht Ministerpräsident, dies sollte er sich öfter wieder bewusst machen“, ergänzt der stellvertretende Vorsitzende der WerteUnion und CSU Landtagskandidat, Dr. Thomas Jahn.

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