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Strafanzeigen gegen Asylbewerber wegen gefährlicher Körperverletzungen

An einem Tag mehrere Gewaltdelikte von Asylanten im kleinen Dienstbereich der Polizei Regen

Mittwoch, 23 Dezember 2015 23:05 geschrieben von 
Stadtplatz Regen Stadtplatz Regen Quelle: de.wikipedia.org | Erwin

Regen - Welche Auswirkungen der unkontrollierte Asylantenzustrom auf die Sicherheitslage und die Arbeit der Polizei hat, zeigte sich an diesem Montag in der knapp 11.000 Einwohner zählenden niederbayerischen Stadt Regen. Im Dienstbereich der Regener Polizei wurden alleine an diesem Tag mehrere gefährliche Körperverletzungen durch Asylbewerber gezählt.

Die Serie der Straftaten begann am Mittag mit einer massiven Auseinandersetzung zwischen syrischen Asylbewerbern an der Regener „Tafel“, wo Lebensmittel an Bedürftige verteilt werden. Nach einem Streit wegen der Gutschein-Ausgabe schlug ein Syrer mit einem Regenschirm auf einen Landsmann ein. Nach Angaben der Polizei erlitt das Opfer einen Nasenbeinbruch mit starken Blutungen und musste ärztlich behandelt werden. Nach der Regenschirm-Attacke prügelten der Geschädigte und mehrere Begleiter auf den Täter und dessen Sohn ein; beide erlitten ebenfalls Verletzungen. Auch eine unbeteiligte Deutsche wurde durch einen Faustschlag an der Lippe verletzt. Die Schläger müssen sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Am selben Tag meldete die Regener Polizei an der Kirchberger Schule eine weitere gefährliche Körperverletzung. Nach einem Streit während des Sportunterrichts hatte ein 15-jähriger Afghane einem Mitschüler einen Tischtennisschläger an den Kopf geschlagen. Aufgrund einer Platzwunde wurde der angegriffene Schüler ärztlich versorgt.

Wie der „Bayerwald-Bote“ berichtete, gerieten am frühen Montagabend auch noch zwei Nigerianer in einer Regener Asyl-Unterkunft in Streit. Die Auseinandersetzung entzündete sich offenbar an unterschiedlichen Ordnungsvorstellungen im gemeinsamen Zimmer. Der Jüngere schlug seinem älteren Landsmann mit einem Hosengürtel ins Gesicht. Wegen seiner Verletzungen wurde das Opfer im Kreiskrankenhaus Zwiesel behandelt. Der jüngere Asylant muss nun mit einer Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung rechnen.

Drei Mal musste die Regener Polizei an einem Tag ausrücken, um gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Asylbewerbern zu beenden. Die Bürger der kleinen Kreisstadt fragen sich zunehmend besorgt, ob da überhaupt noch Zeit für andere polizeiliche Aufgaben bleibt?

Letzte Änderung am Donnerstag, 24 Dezember 2015 04:14
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Max Semmler

Max Semmler wurde 1978 geboren und studierte an einer süddeutschen Universität Geschichte sowie Soziologie.

Er ist seither als freiberuflicher Journalist mit den Schwerpunkten Bundes- und Landespolitik tätig. Sein besonderes Interesse gilt der Politik in Bayern und seinen sieben Regierungsbezirken.

Webseite: www.bayern-depesche.de
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